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Impulse fürs Kombibad
Impulse fürs Kombibad
08.12.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Als "sehr wertig" schätzt Frank Ulmer vom gleichnamigen Kommunikationsbüro die Ergebnisse des jüngsten Kombibad-Bürgerworkshops zu den Themen Wasserattraktionen und Gastronomie im geplanten Neubau ein. 32 Teilnehmer hatten dabei Wünsche und Vorschläge erarbeitet (wir berichteten), die nun als Prüfaufträge in die städtischen Gremien gehen.



Der Betriebsausschuss nahm's am Donnerstagabend zu Kenntnis - nicht ohne Diskussionen -, gestern nun beschäftigte sich der um Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen erweiterte Bäder-Arbeitskreis nichtöffentlich damit. Am Ende muss der Gemeinderat entscheiden - nachdem eine Kosteneinschätzung vorliegt.

Michael Weck (SPD) kritisierte in diesem Zusammenhang die seiner Ansicht nach "falsche Vorgehensweise", ohne einen Kostenrahmen zuerst Wünsche zu sammeln, Begehrlichkeiten zu wecken und dann womöglich wieder zurückrudern zu müssen.

Die Spanne der Diskussion im Workshop war entsprechend weit gefasst. Ulmer hat dabei indes den Eindruck bekommen, dass die Bürger ganz gut damit zu Recht kämen, wenn ein Wunsch nicht erfüllt werden kann, dafür dann aber auch eine Begründung wollen.

Was die Wasserattraktionen anbelangt, werden Ein-, Drei- und Fünf-Meter-Sprungbrett beziehungsweise -Turm im Innenraum mit separatem Becken gewünscht, offene Fragen betreffen eine Kletterwand und Sprungtürme im Außenbereich. Dabei sei durchaus auch im Workshop definiert worden, dass das Kombi- ein Schwimm- und kein Erlebnisbad werden soll. Vieles wurde im Detail diskutiert, besonders intensiv das Thema Rutsche. Geprüft werden soll ein modularer - also erweiterbarer - Rutschenturm, gestaffelte Attraktionen je nach Alter und eine familienfreundliche Rutsche im Außenbereich. Auch ein geschlossener, weil sicherer Kinderbereich mit Sichtbeziehungen nach außen und innen sei als sehr wichtig erkannt worden. Außerdem kamen Hinweise, rutschige Fliesen zu vermeiden und das Schwimmerbecken nicht zu teilen, sondern zu belassen, wie es ist.

Eine externe Gastronomie auch für Nicht-Badbesucher sei im Workshop abgelehnt worden, so Ulmer, der betonte, dass die Aussagen Impulse seien und keine repräsentativen Abfragen. Die Gastronomie soll für jeden Geldbeutel etwas bieten, also vom Snack bis zu gehobeneren Speisen, und von allen Bereichen erreichbar sein, also auch von der Sauna. Dies bedinge, dass sich Gäste im Bademantel eben nicht neben Gästen in Straßen- oder Festkleidung wohl fühlen würden. Wenn man nun nochmals einen extra Bereich schaffen wolle, würden die Kosten davonlaufen, warnte OB Hans Jürgen Pütsch.

Ulmer sah insgesamt im Workshop eine sachliche Auseinandersetzung von Bürgern, die nicht dem Wunsch unterstehen, wiedergewählt zu werden. Die, die Entscheidungen treffen sollen, warten nun auf das Ergebnis des Arbeitskreises und eine erste Kosteneinschätzung, die, so der OB, in diesem Stadium aber noch eine Hausnummer mit großer Spanne sein werde.

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