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"Am Wetter können wir nichts ändern"
'Am Wetter können
10.12.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (sb) - Einen Parkplatz in der Rastatter Innenstadt zu finden, ist am Freitagabend gar nicht so einfach. Obwohl das Wetter alles andere als einladend ist, es immer wieder regnet und auch ziemlich windig ist, kommen zahlreiche Besucher auf den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und die am Donnerstag eröffnete Schlossweihnacht im Ehrenhof des Schlosses.

"Das Wetter ist egal, wir können uns ja unterstellen", sagt Romina Bauer und stößt mit ihren Freundinnen und einem heißen Glühwein an. Tatsächlich gibt es sowohl auf dem Marktplatz als auch im Ehrenhof des Schlosses zahlreiche Unterstellmöglichkeiten. Im Schlosshof sogar deutlich mehr als in den Vorjahren. Für die Beschicker eine logische Folge aus den Erfahrungen der ersten beiden Jahre der Schlossweihnacht. Denn war das Wetter in diesem Jahr im Oktober und November viel zu trocken, setzte der Regen just zu dem Moment ein, in dem ihn die Standbetreiber auf den Weihnachtsmärkten in der Region gar nicht gebrauchen können. Hugo Levy, der unter anderem die große Glühweinpyramide auf dem Marktplatz betreibt, sieht es gelassen: "Am Wetter können wir nichts ändern. Wir nehmen es, wie es ist und machen das Beste daraus." Mit den ersten beiden Wochen zeigt er sich durchaus zufrieden. Besser ginge immer, aber das liege am Wetter und somit nicht in den Händen der Beschicker", sagt er.

Auch andere Standbetreiber auf dem Marktplatz ziehen eine positive Zwischenbilanz des Weihnachtsmarkts, der noch bis 23. Dezember andauert. Sie sagen aber auch ganz offen, da ss noch Luft nach oben vorhanden sein. Und zwar dann, wenn das Wetter mitspiele. Trocken müsse es sein, so Marktmeister Markus Lang, alles andere sei dann schon fast egal. Er habe viele positive Rückmeldungen erhalten, so Lang. Zu den Höhepunkten und gleichzeitig als Anziehungsmagnet für Besucher zählt vor allem das bunte Rahmenprogramm. So wird in der Aktionshütte direkt vor dem Rastatter Rathaus ebenso jeden Tag etwas geboten wie auf der großen Hauptbühne. Musik ist hier Trumpf und vor allem der Musik-Contest lockt freitags die Besucher. So auch in dieser Woche: "Es spielen Bands, die man oft nicht kennt, die aber immer sehr gut sind", freuen sich Manuel Herrmann und seine Freundin Patricia Heidemann.

Dazu kommt in diesem Jahr der Talk-Montag, bei dem heute Landrat Jürgen Bäuerle zu Gast ist. Während er auf der Bühne interviewt wird, verkaufen in der Glühweinpyramide OB Hans Jürgen Pütsch, Stadträte, Gewerbetreibende aus der Innenstadt, der Geschäftsführer der Franz-Brauerei Lionel Berger und Mitarbeiter der Stadtverwaltung von 17 bis 20 Uhr von Hugo Levy zur Verfügung gestellte Heißgetränke für einen guten Zweck. Der Erlös geht komplett als Spende an die Aktion "Kinder unterm Regenbogen".

Zufrieden mit den ersten Tagen der Schlossweihnacht, die noch bis Sonntag, 16. Dezember, andauert, sind die meisten Beschicker. "Wir sind mit der Nachfrage zufrieden", sagt Achim Sontheimer, der Laubsägearbeiten in Handarbeit anbietet und vor Ort gleich Einblicke in seine Arbeit gewährt. Während man ihm beim Werkeln über die Schultern schauen kann, gibt es nebenan zahlreiche Lichterbögen, Christbaumschmuck oder andere festliche Dekoration für die Adventszeit. Einige Stände weiter werden Schals und besondere Öle, Seife oder bunte Schilder verkauft. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr die Gelegenheit, einen der zahlreichen Weihnachtsbäume im Schlosshof für 20 Euro zu erwerben. Wer einen Baum kauft, darf diesen mit einem Nummernband versehen und dann am kommenden Montag, 17. Dezember, abholen.

Weihnachtsbäume mit vielen kleinen Lichtern und verschiedene, oft farbenfrohe Skulpturen gibt es beim Holzwurm-Team aus Sasbach. Christian Schydlo und Regine Tolle sind bereits im dritten Jahr bei der Schlossweihnacht dabei. Bisher fällt ihre Bilanz positiv aus und wenn alles nach Plan läuft, dürfte es am Ende der Woche wieder heißen: Ausverkauft. "Noch aber ist von fast allem was zu bekommen", lacht Christian Schydlo und hofft in den kommenden Tagen ebenso wie alle anderen Beschicker auf besseres Wetter und zahlreiche Besucher.

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