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Rheinpromenade: Stadt will EU ins Boot holen
Rheinpromenade: Stadt will EU ins Boot holen
21.12.2018 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Die Neugestaltung der Rheinpromenade Plittersdorf wird zum Fall für Europa: Die Stadt Rastatt stellt einen Antrag auf Fördermittel im Rahmen des EU-Interreg-Programms.



Um an Gelder zu kommen, muss zum einen ein weiteres EU-Land mitwirken. Das ist der Fall: Die französische Gemeinde Seltz, von wo aus die Fähre die beiden Nachbarn über den Rhein und die Grenze hinweg verbindet, hat bereits ihre Bereitschaft dafür zugesichert, wie die Stadtverwaltung informiert. Zum anderen muss das Rheinpromenadenprojekt in ein förderfähiges Interreg-Programmziel passen. Das sieht die Stadt beim Punkt "Verbesserung der Qualität der Ökosystemdienstleistungen am Oberrhein" als gegeben an.

Sollte die erhoffte Förderzusage kommen, dann ist eine Förderquote von 60 Prozent für Planung und Umsetzung aller Maßnahmen zu erwarten, die grenzüberschreitende Wirkung haben, sei es für Tourismus, Naturschutz oder Natur-Erleben. "Obergrenze maximal förderfähiger Kosten": Zwei Millionen Euro. Auch das ist bereits besprochen: Die Städte Rastatt und Seltz würden gemeinsam die Projektleitung übernehmen, mehrere weitere Institutionen von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bis hin zur Umweltstiftung Rastatt würde man bezüglich einer Teilnahme ansprechen.

Nachdem nun diesseits des Rheins Ortschaftsrat und Gemeinderat zugestimmt haben, soll die Projektidee im kommenden Jahr eingereicht werden; Zu- oder Absage werden für Dezember 2019 erwartet. Innerhalb von weiteren drei Jahren will man das Projekt umgesetzt haben.

Wie berichtet, soll das Areal am Plittersdorfer Rheinufer attraktiver gestaltet werden, etwa mit Relax-Liegen und Fitnessparcours (siehe Dorfentwicklungskonzept); darüber hinaus besteht der Wunsch nach einem fest installierten Kiosk, einer WC-Anlage und einem Bereich mit Wohnmobilstellplätzen. Mit all dem verbunden ist die Schaffung einer entsprechenden Verkehrsanbindung.

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