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Ganz nah dran am Original
Ganz nah dran am Original
14.01.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (up) - Rund 340 Rockfans kamen am Samstagabend in die Reithalle zum Konzert der Band Bounce. Die Tribute-Band des amerikanischen Rockbarden Jon Bon Jovi begeisterte auf der zweiten Station ihrer aktuellen Tournee Hardrockfans aus der Region und überzeugte mit virtuosem rockigen Sound, der dem Original in fast nichts nachstand.

Jeder der Musiker ist ein Meister seines Fachs, vor allem Leadgitarrist Jens Rösel glänzte ein ums andere Mal mit überragender Fingerfertigkeit bei der Behandlung seiner E-Gitarre. Das Publikum sang und tanzte von Anfang an mit, als Leadsänger Oliver Heinrich Klassiker wie "Have a nice Day", "Born to be my Baby" oder "Lost Highway" intonierte. Heinrich gab alles und trat mit vollem Körpereinsatz auf, tanzte immer wieder von einer Seite der Bühne zur anderen. Schnell hatte er eine Beziehung zum Publikum aufgebaut, das sich immer wieder dazu animieren ließ mitzuklatschen und sich ein ums andere Mal als sehr textsicher erweisen sollte. Zum Beispiel bei "You give Love a bad Name": Die Fans sangen, während die Musiker ihre Arbeit einstellten, und in der Halle nur noch wie aus einem Mund das Publikum zu hören war.

Ein musikalischer Höhepunkt des Abends war die Präsentation des berühmten Songs "Bed of Roses", bei dem viele Paare die Gelegenheit nutzten, eng umschlungen miteinander zu tanzen, ganz dem Liedtext entsprechend, in dem es übersetzt heißt: "Ich möchte Dir so nah sein wie der Heilige Geist und Dich betten auf ein Bett voller Rosen." Viele Besucher schwenkten bei dem Lied ihre Handys und sorgten mit den beleuchteten Displays für eine romantische Stimmung, sofern im Zusammenhang mit einem Rockkonzert von Romantik gesprochen werden kann.

Nach der Pause ging es weiter unter anderem mit "Runaway" und "These Days", wobei sich der Musikgenuss für die Zuhörer noch dadurch deutlich erhöhte, dass inzwischen auch die Tontechniker das richtige Maß für die Lautstärke der einzelnen Instrumente gefunden hatten. Bis dahin war vor allem der Bass zu laut ausgesteuert. Die tiefen Töne waren in ungutem Maß körperlich zu spüren, was viele Besucher als unangenehm empfunden hatten.

Natürlich forderten die Fans am Ende noch eine Zugabe, die ihnen in Form von "Blood on Blood" auch gewährt wurde. Mit dem Versprechen "I'll be there for you" entließen die Hardrocker ihr zufriedenes Publikum schließlich in die regnerische Nacht.

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