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Feuerwehr Plittersdorf: So viele Einsätze wie noch nie
Feuerwehr Plittersdorf: So viele Einsätze wie noch nie
22.01.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (hb) - Kontinuität ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Rastatt, Abteilung Plittersdorf, auch weiterhin gefragt. Bei der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus wurden sowohl Ewald Huck als Abteilungskommandant als auch Manuel Brückel als sein Stellvertreter für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

"Wir hatten in den vergangenen 25 Jahren noch nie so viele Einsätze wie im Berichtsjahr", stellte Ewald Huck fest. So wurden die Plittersdorfer Floriansjünger zu 78 Einsatzstellen gerufen, darunter zu 16 Brandeinsätzen. "Zu unserem Bedauern mussten wir auch zu zwei Großbränden in Plittersdorf ausrücken", hob Huck besonders hervor. Außerdem wurden Veranstaltungen von Vereinen und Kirche abgesichert. "Zudem hielt uns der lange Sommer auf Trab, galt es doch öffentliche Anlagen oder Neuanpflanzungen regelmäßig zu bewässern", so Huck.

16 Übungen, vier Unterrichte, zwölf Motorbootübungen, zwei Schulungen für Führungskräfte sowie die Pipelinebegehung kommen zu den Einsätzen hinzu, wie der stellvertretende Abteilungskommandant Manuel Brückel ausführte. "Leider konnten wir die geplante größere Übung auf einem Kreuzfahrtschiff im Oktober wegen des Niedrigwassers nicht durchführen", bedauerte er. "Wir sind auch im Ausbildungsbereich auf einem guten Weg", erläuterte Schriftführer Mario Huck. Mehr als 20 Aktive hatten 2018 an verschiedenen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Die Stärke der Abteilung Plittersdorf beträgt derzeit 41 Einsatzkräfte sowie elf Alterskameraden. "Wir haben uns auch 2018 sehr ausführlich mit dem neuen Löschfahrzeug beschäftigt, wobei wir etwa 500 Stunden aufwenden mussten", so der Schriftführer. Zufrieden zeigte sich Kassierer Andreas Ludäscher in seiner Bilanz.

Auf 21 Proben in Theorie und Praxis kann die 13 Mitglieder starke Jugendabteilung zurückblicken, war dem Bericht von Simon Huck zu entnehmen. "Wir haben Erste Hilfe nähergebracht und als ,Serviceleistung' die Tiefbrunnen gesäubert und gespült. Wegen Schlechtwetters musste das geplante Wochenende am Titisee leider abgesagt werden", berichtete Huck.

"Wir konnten zwei Mitglieder zur Jugendfeuerwehr abgeben, die Gruppe ist derzeit 16 Kinder stark", so Tim Lehmann als Verantwortlicher. Zusammen mit den Fachbetreuerinnen traf man sich 20 mal, wobei neben dem spielerischen Element auch erste Schritte in Richtung Feuerwehrausbildung gemacht wurden. Über die Aktivitäten der Alterswehr berichtete Manfred Fritz. Neben den Abteilungskommandanten wurden in geheimer Wahl für fünf Jahre in den Feuerwehrausschuss gewählt: Philipp Kittelmann, Lena Pia Müller, Jörg Oberle, Jannik Schwarz, Tim Lehmann und Mario Muhr.

Bei den Ehrungen überreichten Ortsvorsteher Mathias Köppel und Gesamtkommandant René Hundert das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze für mindestens 15-jährige aktive Feuerwehrarbeit an Manuel Brückel, Thomas Fritz, Mario Huck, Stefan Jung, Benjamin Kahles, Andreas Ludäscher, Daniel Münster, Markus Oberle, Natascha Stolz und Jasmin Vogel. Befördert wurden Alisa Schnur zur Feuerwehrfrau, Marcel Fritz zum Feuerwehrmann, Philipp Eberhardt und Julian Kittelmann zum Oberfeuerwehrmann, Lena Pia Müller zur Oberfeuerwehrfrau, Philipp Kittelmann und Daniel Münster zum Löschmeister sowie Simon Huck zum Oberlöschmeister.

"Zum Glück können wir 2018 abhaken", stellte Gesamtkommandant René Hundert im Hinblick auf die Einsätze fest. Nicht nur die Kernstadt, sondern auch die Abteilung Plittersdorf sei sehr stark gefordert gewesen. "Ich finde in Plittersdorf eine hochmotivierte und gut ausgebildete Mannschaft vor, die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei", sagte Hundert.

"Wie wichtig gut funktionierende Außenabteilungen sind, haben nicht zuletzt die Großbrände in Plittersdorf gezeigt", stellte Ortsvorsteher Köppel fest, der ferner seinen Dank für die Unterstützung beim Maibaumstellen, Martinsumzug und der Pflege des Kriegerdenkmals aussprach. Mit Spannung sieht man bei den Rieder Wehrleuten den nächsten Monaten entgegen, für die die Auslieferung des Löschfahrzeugs angekündigt ist.

Letztlich entzündeten sich heftige Diskussionen um den Neubau eines Gerätehauses. "Wir haben das Gefühl, dass wir seit Jahren hingehalten werden und das Projekt permanent nach hinten geschoben wird", war aus den Reihen der Floriansjünger zu hören. "Momentan bleibt uns nichts anderes übrig, als das Organisationsgutachten der Verfügbarkeitsstudie abzuwarten. Wir brauchen eine Lösung, die uns vorausschauend für die nächsten Jahrzehnte weiterbringen muss", versuchten Köppel und Hundert zu schlichten.

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