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Traumstart ins Jubiläumsjahr
Traumstart ins Jubiläumsjahr
28.01.2019 - 00:00 Uhr
Durmersheim (HH) - Ein Traumstart in sein Jubiläumsjahr gelang dem FV Germania Würmersheim am Samstag mit dem Festabend zu seinem hundertjährigen Bestehen. Auf schönste Weise beflügelt wurde die freudige Geburtstagsstimmung mit einem kurzen Film über die Vereinsgeschichte, der euphorisierende Wirkung ausstrahlte. Bei der Veranstaltung in der neuen Mensa traten neben offiziellen Gratulanten ein ehemaliger Bundesligaschiedsrichter auf und ein Neuling aus dieser Zunft mit Würmersheimer Wurzeln.





Zur Eröffnung spielte ein Quintett des Musikvereins Würmersheim. Wolfgang Bader, der Vorsitzende des FV Germania, blickte "mit Stolz und Dank" auf die 100 Jahre zurück, in denen es "große Erfolge und bittere Niederlagen" gegeben habe. Nicht nur durch den Sport, sondern auch durch gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten sei das Gemeindeleben mitgestaltet worden. Hundert Jahre Vereinsbestehen bedeute auch hundert Jahre Einsatz für die Jugend, betonte Bader. Seine Existenz verdanke der FV allen Männern und Frauen, die seit der Gründung in seinen Reihen tätig gewesen seien. Sie hätten wie die heutigen Mitstreiter Verantwortung übernommen, Kameradschaft und Idealismus bewiesen, unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vereinsarbeit. Der Auftrag laute, den FV auf dieser Basis gesichert ins zweite Jahrhundert seines Bestehens zu führen.

Bürgermeister Andreas Augustin bezeichnete den Jubelverein als "Aushängeschild" der Gemeinde, er sei eine unverzichtbare Einrichtung des örtlichen Lebens. Augustin hob hervor, dass der FV Würmersheim unter den Fußballvereinen der Region, die heuer hundert Jahre alt werden, "der erfolgreichste" sei. Sein momentaner Platz im Mittelfeld der Landesliga zeige, dass Würmersheim in diese Liga gehöre. "Es passt einfach alles", drückte Augustin seine Bewunderung für ein Vereinsgetriebe aus, in dem "wie bei einem Uhrwerk" jedes Teil wichtig sei. Als besonders anerkennenswert stellte der Bürgermeister die Jugendarbeit heraus. Der FV sei "ein Zentrum echten Bürgersinns". Es folgte die Ehrung des Vereins, die Thomas Schmidt, Präsident des Südbadischen Fußballverbands, im Namen von drei Dachorganisationen durchführte, dem eigenen Verband, dem Badischen Sportbund sowie dem DFB. "Keine Schuld ist dringender, als die, Danke zu sagen", würdigte Schmidt alle, die den Verein mitgetragen und geprägt haben.

Beim FV Würmersheim liege eine wesentliche Grundlage für die Begeisterung in der Infrastruktur. Mit dem Bau des Jugendheims 2013 und der Platzsanierung habe der Verein früh die Weichen gestellt, um im Konkurrenzkampf um die Jugend mithalten zu können. Gemeinsam mit Dieter Klein, dem Vorsitzenden des Bezirks Baden-Baden, überreichte er dem Vorstandstrio der "Germanen" eine ganze Sammlung von Ehrengaben der Verbände.

Ortsvorsteher Helmut Schorpp schwärmte noch immer vom "wunderbaren Sommermärchen" 2018, als mit dem Aufstieg in die Landesliga Würmersheim zu einer "fußballerischen Hochburg des Bezirks" geworden und Vereinsgeschichte ihren bisherigen Höhepunkt erreicht habe. Der FV sei eine "Visitenkarte" für den Ort, ein Vorzeigeverein, gerade auch im Jugendbereich. Von der "DNA des FV" sprach Benjamin Heck, der als Vorsitzender des Musikvereins im Namen der örtlichen Vereine für das angenehme Miteinander und die Mitgestaltung des Dorflebens dankte.

Durch das Programm führte Wolfgang Thiel. In seinen humorigen Ansagen blitzten spannungsvolle Schlaglichter aus der Vereinschronik auf, die auf das Festbuch neugierig machten, das unter dem Titel "100 Jahre - Mit Tradition in die Zukunft" federführend von Fabian Beller erstellt wurde. Zusammen mit seiner Schwägerin Nicole Beller hat er auch den Kurzfilm produziert, der die Zuschauer begeisterte.

Einen köstlich dargebotenen Sketch über Sprachprobleme führten Simone Rummel und Alexander Klein auf. Über Entscheidungswege eines Schiedsrichters plauderte in einem launigen Vortrag der Schwabe Knut Kircher, der viele Jahre in der Bundesliga, für FIFA und UEFA im Einsatz war. Mit Daniel Schlager erschien ein junger Referee der Bundesliga auf der Bühne, auf den man auch beim FV stolz ist. Seine Mutter stammt aus Würmersheim, seine Oma lebt im Ort, der Vater kommt aus Durmersheim.

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