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Rastatts langer Weg zur Fairtrade-Stadt
Rastatts langer Weg zur Fairtrade-Stadt
08.02.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Die Stadt Rastatt will sich nun endgültig als Fair-Trade-Stadt auszeichnen lassen. Wie Stadtmarketing-Chef Jonathan Berggötz auf Nachfrage der Grünen-Fraktion jüngst im Verwaltungs- und Finanzausschuss erläuterte, hat man inzwischen auch die positive Rückmeldung von sechs - und damit genügend - Gastronomen, die sich der Initiative anschließen wollen.


Dies war zuletzt die offenbar letzte Hürde auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt, auf dem die Barockstadt mitunter längere Pausen eingelegt hatte. Vor Jahren schon war angekündigt, dass man diesen Weg gehen wolle - OB Hans Jürgen Pütsch hatte dies in seiner Neujahrsansprache 2014 angekündigt, dann unterstützte der Gemeinderat 2015 mit einem förmlichen Beschluss das Bestreben, fairen Handel zu fördern, und 2016 wurde der Antrag auf Auszeichnung als Fairtrade-Stadt gestellt - allerdings zunächst nicht weiter verfolgt, wie die Verwaltung noch im vergangenen Jahr einräumte. Immerhin wurde im Büro des OB damals schon ausschließlich Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt.

Nun können alle Kriterien erfüllt werden, wie die städtische Pressestelle auf Nachfrage des BT konkretisiert. Mit dem Ludwig-Wilhelm-Gymnasium ist eine Schule an Bord, eine Kooperation mit dem Verein Faire Welt besteht, in deren Zuge man zusammen mit den Naturfreunden im vergangenen Jahr zum Frühstück mit regionalen und fairen Produkten auf den Marktplatz geladen hatte, und auch die katholische Kirche Rastatt ist bei der Initiative dabei. Außerdem: Zehn lokale Einzelhandelsgeschäfte, die mindestens zwei Produkte aus fairem Handel anbieten, mindestens fünf Gastronomen, die zwei Fairtrade-Getränke ausschenken; und als öffentliche Aktion, die einmal jährlich zur Förderung von fairem Handel veranstaltet werden muss, ist in diesem Jahr ein Brunch auf dem Marktplatz geplant. In der geforderten Steuerungsgruppe für die Initiative sitzen Fabienne Neumann vom Verein faire Welt, der städtische Umweltschutzbeauftragte Thomas Semmelmann und Citymanager Johannes Flau. Ein weiteres Kriterium, das erfüllt sein muss, ist entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.

Fairtrade-Städte sollen gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern und Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel in ihrer Heimat stark machen, vernetzen. Nach Angaben des Vereins Trans-Fair gibt es inzwischen 586 Fairtrade-Städte in Deutschland; rund um den Globus seien es mehr als 2 000.

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