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Stammzellenspender für Finn gesucht
12.02.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Der zehnjährige Finn Matosin kämpft gegen Leukämie und ist auf eine Stammzellentransplantation angewiesen. Seine Eltern Nadine und Mario Matosin, bekannt als Betreiber des Restaurants "Avocado" in Rastatt, hoffen, mit einem Hilferuf möglichst viele Menschen zur Registrierung als potenzielle Spender bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei DKMS bewegen zu können.



Wie ihnen die gemeinnützige GmbH gestern mitteilte, wird dafür auch eine Typisierungsaktion in Rastatt oder Niederbühl geplant.

Erst im Januar war die furchtbare Diagnose gestellt worden. Finn, der die Grundschule in Niederbühl besucht und im Meerrettichdorf auch bei der Sportvereinigung (SV) Fußball spielt, liegt inzwischen stationär im Krankenhaus, bekommt Chemotherapie gegen den Blutkrebs. Die Hoffnung für die Familie: Stammzellen eines passenden Spenders können Blutkrebspatienten retten.

Wer helfen will, kann sich schon jetzt im Internet unter www.dkms.de registrieren lassen. Ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen reicht, um dort als potenzieller Lebensretter aufgenommen zu werden. "Viele haben das schon gemacht", nachdem sie von Finns Schicksal erfahren hatten, weiß Mario Matosin, der großen Zuspruch feststellt. Nun muss ein genetischer Zwilling gefunden werden, die Suche ist schwierig. Je mehr sich beteiligen, desto größer die Hoffnung. Jeder einzelne zählt.

Positive Beispiele gibt es: Als im Herbst 2017 Nico aus Steinmauern einen Lebensretter suchte, kamen rund 1 250 Menschen zur Registrierungsaktion (wir berichteten). Die Suche nach einem Spender in der DKMS-Datei verlief letztlich erfolgreich, die erhoffte Transplantation konnte stattfinden.

Kommt es zu einer solchen, werden die Stammzellen dem Spender laut DKMS im Übrigen in 80 Prozent der Fälle über die sogenannte "periphere" Entnahme entnommen, also ohne Operation.

www.dkms.de

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