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Mehr Kurzzeitparker in der Tiefgarage
Mehr Kurzzeitparker in der Tiefgarage
21.02.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Die Tiefgarage der Badner Halle ist offenbar doch für mehr Autofahrer eine Alternative, als es in der öffentlichen Diskussion den Anschein hat. Darauf lassen die Nutzerzahlen des vergangenen Jahres schließen. Der politischen Forderung, die Tiefgarage für zwei Stunden gratis zur Verfügung zu stellen, steht das Managem ent kritisch gegenüber.

In den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres wurden 9 406 Kurzparker in der Tiefgarage gezählt, die ihren Wagen im Schnitt 1,37 Stunden abstellten. Im gesamten Jahr 2017 waren es nur 9 028 Kurzparker. "So schlecht sieht das gar nicht aus", meint die Geschäftsführerin des städtischen Eigenbetriebs Kultur und Veranstaltungen, Carola Gerbeth. Das Angebot umfasst insgesamt 265 Stellplätze; allerdings sind bis zu 110 für Dauerparker reserviert.

Der Zuwachs an Parkern könnte auch auf die Baustelle in der oberen Kaiserstraße zurückzuführen sein, wo es zu einer Verknappung der Parkplätze gekommen ist. Das hieße auch: Angesichts eines Mangels an oberirdischen Stellplätzen sind Autofahrer durchaus bereit, die Tiefgarage zu nutzen. Die gilt manchen als "nutzerunfreundlich", wie erst kürzlich im Verwaltungs- und Finanzausschuss moniert wurde. Und das, obwohl der Eigenbetrieb vor rund zwei Jahren 70 000 Euro investierte - für eine neue Schrankenanlage mit neuem Kassenautomat, einen neuen Farbanstrich und eine breitere Einfahrt. Eine weitere Optimierung sei nicht drin, verwies OB Hans Jürgen Pütsch in einer Erwiderung auf die Kritik darauf, dass die Tiefgarage einst auch als Luftschutzbunker gebaut worden sei.

Attraktiver werden soll die Tiefgarage nach einer Empfehlung des Stadtmarketingausschusses dadurch, dass man dort zwei Stunden kostenfrei parken darf. Bevor darüber entschieden wird, müssten jedoch erst beihilferechtliche Fragen geklärt werden, heißt es aus dem Rathaus. Badner-Hallen-Chefin Carola Gerbeth würde diesen Schritt "schweren Herzens" mittragen. Sie fürchtet, dass dann die sogenannte Kulturpauschale (meist 3,50 Euro) bei Veranstaltungen gefährdet wäre. Mit einer Stunde gratis könne sie deshalb besser leben, sagte Gerbeth dem BT:

Die Parkeinnahmen in der Tiefgarage sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 2017 lag die Summe bei 52 600 Euro; im Jahr zuvor bei 44 200.

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