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Schmalspur-Gastronomie abgelehnt
Schmalspur-Gastronomie abgelehnt
26.02.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Der Gemeinderat hat am Abend weitere Weichen für das künftige Kombibad auf dem Schwalbenrain gestellt. Das Gremium verständigte sich im Detail auf diverse Wasserattraktionen. Dem Vorschlag der Verwaltung, auf eine Voll-Gastronomie zu verzichten, wollte eine knappe Mehrheit nicht folgen.

Die strittigste Frage unter den Wasserattraktionen war jene, ob auch ein Fünf-Meter-Sprungturm gebaut werden soll. Die Befürworter warben eindringlich dafür, weil eine solche Attraktion aufgrund des Raumprogramms später nicht mehr nachrüstbar wäre. Doch diese Maximallösung fand lediglich 17 Unterstützer; 24 Stadträte sprachen sich dagegen aus. Damit wird die künftige Sprungturmanlage im Innenbereich nur ein Ein- und Drei-Meter-Sprungbrett umfassen - einschließlich einer Kletterwand mit vier Metern Höhe und drei Metern Breite.

Den Abstimmungsergebnissen zufolge wird zur Ausstattung außerdem zählen:

Ein von innen und außen begehbarer autarker Rutschenturm mit zwei Röhrenrutschen und Landekanal sowie einer Erweiterungsoption um eine Röhrenrutsche.

eine Lehr-/Nichtschwimmerfläche (160 Quadratmeter), die zu einem Drittel mit einem Hubboden abgetrennt ist.

ein Nichtschwimmerbecken im Außenbereich mit familienfreundlicher Breitwellenrutsche aus Edelstahl.

Auf breite Unterstützung stieß der Vorschlag, dass das Kombibad durch den Einsatz von modernen ökologischen Technologien höchstmögliche Effizienz aufweisen und den "Nullenergiehaus"-Standard erreichen soll. Leiten lassen sich dabei Verwaltung und Gemeinderat von einem früheren Beschluss, wonach der Erlös von EnBW-Aktien aus dem Stadtwerke-Eigentum in Höhe von rund fünf Millionen Euro für ein ökologisches Projekt in der Region investiert werden soll.

Kalt erwischt wurde die Verwaltung beim Beschluss über die Gastronomie im Kombibad. Vorgeschlagen war eine "bedarfsgerechte Kerngastronomie" mit Bewirtschaftung der Innen-, Außen- und Saunabereiche mit mindestens 30 Innen- und 40 Außensitzplätzen. Der Vorschlag fand 19 Befürworter, 20 Räte lehnten ihn ab. Eine Alternativvariante hatte die Verwaltung nicht parat. OB Hans Jürgen Pütsch sagte, man müsse das Thema neu aufbereiten und später darüber entscheiden.

Der Verwaltungschef äußerte sich ablehnend gegenüber einer Vollgastronomie, weil dann wohl ein weiteres Gebäude nötig sei und die Kosten stiegen. Befürworter hingegen argumentierten, dass nur so für einen Pächter ein wirtschaftlicher Betrieb möglich sei.

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