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Fantasie
Fantasie
12.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Dagmar Uebel

Rastatt - Wer Jan und Henry kennt, der muss sie lieben. Die Kinder, die die beiden neugierigen und immer etwas tollpatschigen Erdmännchen-Brüder aus der abendlichen KIKA-Sendung kennen, sowieso. Dort passiert es schon kurz nach dem Einschlafen: "Wo kommt es her, das Geräusch?", schreckt der eine hoch, weckt seinen Bruder, um schließlich gemeinsam hinter Geheimnisse zu kommen. So war es kaum verwunderlich, dass der Saal der Badner Halle ausverkauft war, als die Show mit Jan und Henry in Rastatt gastierte.



Aufmerksam und mit großen Augen verfolgten die Kinder die Aufführung mit viel Musik, Tanz und natürlich wieder mit einem Rätsel, dem die beiden Erdmännchen auf den Grund gehen mussten. Aber auch manche der Erwachsenen verließen die Badner Halle mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.

Seit seiner Gründung vor sechs Jahren hat sich das "Theater Lichtermeer" ganz eigenen Versionen großer Kinderliteratur verschrieben. Nach Jim Knopf, Peter Pan, Robin Hood Junior und dem Dschungelbuch kommen nun mit Jan und Henry Figuren aus dem Fernsehen ins Programm eines Puppentheaters. Es erinnert an Muppets-Spielfilme und Musicals. Menschen und Puppen singen zu eingängiger Musik aus der Konserve, tanzen und spielen sich gemeinsam und live durch die spannende Geschichte der beiden Super-Aufklärer. Und dabei scheint es, dass die Akteure ebenso großen Spaß am Spiel haben wie die Zuschauer.

Mit viel Neugier, Fantasie und Mut versuchen Jan und Henry jedes Mal gemeinsam, ein Rätsel zu lösen. Dabei entstehen die komischsten Geschichten: für Erwachsene zunächst frappierend, für kindliche Abenteuerfantasien aber durchaus vorstellbar. Während der Rastatter Vorstellung leben die beiden Super-Detektive zufrieden unter einem großen Mietshaus. Und dann passiert es, dass sie den Zugang zu ihrem Bau verschlossen vorfinden, Verbotsschilder für Haustiere an Türen hängen und Musik plötzlich verboten ist.

Der Verursacher ist schnell gefunden, es ist der neue, strenge Hausmeister. Dabei besitzt er selbst ein Klavier und hält sich einen Hund. Also gilt es, hinter ein Geheimnis zu kommen. Verfolgen die Zuschauer anfangs noch die Stabführung und Bewegung der Erdmännchen-Protagonisten durch Tim Kreuer (Jan) und Bastian Kohn (Henry), verselbstständigen sich die beiden Figuren schnell, bilden neben den Handpuppen des Hundes Caruso und der Hauskatze, des Erklärers, Lillis Mutter und der Salome ein wunderbar vergnügliches Ensemble. Eine besondere Rolle kommt Nadine König zu, die als jugendliche und musikbegeisterte Lilli so gar nicht den Vorstellungen des Hausmeisters Palatzky (Sebastian Sohn) entspricht. Schließlich lösen Jan und Henry das Rätsel auf, als die Erdmännchen auf der Suche nach dem Geheimnis des unfreiwillig verstummten Mietshauses die einstige Liebe des Hauswarts finden, die Opernsängerin Hanni (Nina Witt). Und so kommt es, dass Jan und Henry zum Schluss erleichtert feststellen: "Das hab ich mir ja gleich gedach.t" Und später ihren Schlaf in ihrem Bau zufrieden fortsetzen können. Vielleicht liegt das aber auch an den hilfreichen Zurufen und lautstarken Reaktionen der Kinder im Saal. Als alle fünf Darstellerinnen und Darsteller gemeinsam mit den Kindern in der Badner Halle "Die ganze Welt ist Musik, das ganze Leben ein Lied" anstimmen, heißt es "Ende gut, alles gut".

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