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Die kalte Welt wärmer gemacht
16.03.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (hr) - Die Jahreshauptversammlung des Kreisseniorenrats Rastatt war zugleich die letzte von Marianne Fischer in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende. Zu ihrer Nachfolgerin wurde die bisherige Vize Doris Schmith-Velten aus Bühl gewählt (wir berichteten). Zuvor hatten Marianne Fischer und Schriftführerin Inge Bellan-Payrault einen Überblick über Tätigkeiten und die Aktivitäten des Kreisseniorenrats gegeben.



Sie betonten, dass Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der Fähigkeit von Senioren im siebten Altenbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefordert und auf lokaler Ebene umgesetzt werden sollen. Daraus abgeleitet setzt sich der Kreisseniorenrat für folgende Ziele ein: Sicherung der Daseinsvorsorge, Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, lückenlose ärztliche Versorgung, bedarfsorientierte Nahverkehrsangebote, bezahlbarer Wohnraum, niederwellige Hilfsangebote, Unterstützung pflegender Angehöriger, bedarfsorientierte Tagespflegeangebote, Angebote für Demenzkranke und deren Angehörige, qualifiziertes Pflegepersonal und Unterstützung bei der Gründung von Seniorenräten in allen Gemeinden.

Die Vorsitzende blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und streifte in einem Bildbericht viele Beispiele: Darunter drei runde Tische mit jeweils 100 Vertretern von Seniorenvereinigungen, die Quartiersentwicklung "Links der Murg" in Gaggenau, 195 Termine der Wohnberatung für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen, die Einsätze mit den Alterssimulationsanzügen, die aktivierenden Hausbesuche in Kooperation mit dem Roten Kreuz, die Singpaten-Ausbildung, die Auszeichnung von Betrieben in Kuppenheim und Bühlertal für ihren seniorenfreundlichen Service, die Initiative für bezahlbaren Wohnraum, die Mitarbeit in der kommunalen Gesundheitskonferenz mit dem Schwerpunkt "Hausärztliche Versorgung", beim Inklusionsfest auf dem Marktplatz, im Arbeitskreis "Daheim wohnen im Zay", bei Autofahren im Alter, im Pflegebündnis Mittelbaden, im Pamina-Projekt "Ehrenamt in der Pflege" mit grenzüberschreitendem Austausch, bei der Heimbeiräte-Schulung, bei Aktivitäten für Pflegenachwuchs und der Veranstaltung mit dem Demografiebeauftragten der Landesregierung "Die demografische Entwicklung - Herausforderung und Zukunft" im Landkreis.

In ihren Grußworten würdigten Landrat Jürgen Bäuerle und Bürgermeister Arne Pfirrmann die vielen vom Kreisseniorenrat erfolgreich angepackten Projekte. Pfirrmann schätzt sehr, dass der Kreisseniorenrat nicht nur viele gute Vorschläge macht, sondern mit anpackt und umsetzt. "Es ist ein Unding, dass der Bahnhof der Großen Kreisstadt nicht barrierefrei ist", betonte der Landrat und dankte dem Kreisseniorenrat, ohne dessen Einsatz der Rastatter Bahnhof nicht in naher Zukunft barrierefrei umgebaut werden würde.

Von einem leichten Überschuss konnte Schatzmeisterin Hildegard Knapp berichten. Die Kassenprüfer Alois Becker und Andreas Funk bescheinigten ihr eine tadellose Kassenführung.

Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: der Seniorenrat Gaggenau, der Seniorenkreis Fröhliches Altern Hügelsheim, die Gemeinde Iffezheim, das Martha-Jäger-Haus Rastatt und das Seniorenzentrum Sinzheim. Mit einem Präsent dankte die Vorsitzende den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Inge Bellan-Payrault (Schriftführerin), Rolf Karrais, Werner Happold und Hermann Fleischmann für ihre engagierte ehrenamtliche Arbeit.

Einstimmig wurden in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt: Josef Elter (Stellvertreter), Hildegard Knapp (Schatzmeisterin) sowie die Vorstandsmitglieder Dr. Margret Burget-Behm, Rudolf Fritz, Winfried Mülberg und die Kassenprüfer Alois Becker und Andreas Funk. Neu in den Vorstand wurden Monika Rapp (Stellvertreterin), Hans Riemer (Schriftführer/Pressearbeit), Marianne Götz (Vorstandsmitglied) und Gerd Bitzer (Vorstandsmitglied) gewählt.

Landrat Bäuerle lobte die scheidende Vorsitzende mit sehr persönlichen Worten: "Es gibt wenige Menschen, die wie Sie mutig und zupackend, mit viel Herz und Verstand die kalte Welt wärmer machen." Bürgermeister Pfirrmann würdigte besonders ihre "charmante Hartnäckigkeit". Nachfolgerin Schmith-Velten dankte im Namen der Mitglieder: "Die Zusammenarbeit mit Dir hat mir viel Spaß gemacht."

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