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Neues Klettergerüst soll im Sommer stehen
Neues Klettergerüst soll im Sommer stehen
10.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Helmut Heck

Elchesheim-Illingen - Im Sommer soll im Hof des Kindergartens Elchesheim-Illingen ein neues Klettergerüst stehen. Aus Sicherheitsgründen waren einige marode Spielgeräte von Eltern bei einem Arbeitseinsatz im Februar entfernt worden, nachdem die Mängel kurz zuvor überraschend bekannt geworden waren. Im Gemeinderat hatte es im Januar deswegen eine lebhafte Diskussion gegeben (wir berichteten). Am Montag nun ging es im Rat um die erste Neuanschaffung.



Auf der Tagesordnung fand sich das Thema nicht. Wie schon im Januar gab es einen aktuellen Anlass, es gegen Ende der Sitzung einzuschieben. Wie Bürgermeister Rolf Spiegelhalder berichtete, hatte vorher der Elternbeirat getagt. So waren 15 Zuhörer anwesend und Franz Zuber, Geschäftsführer der Katholischen Verrechnungsstelle Durmersheim, die seit Jahresanfang auch den Kindergarten in Elchesheim-Illingen verwaltet.

Seine Behörde habe erstmals im November mit Eltern und Kinderhaus-Team anstehende Investitionen besprochen, ließ Zuber wissen. Damals sei dringender Handlungsbedarf im Außenbereich aufgefallen. Inzwischen habe man eine Priorisierung von Maßnahmen festgelegt. An erster Stelle stehe die Behebung von Sicherheitsmängeln.

Erste Investition soll ein Klettergerüst für rund 35 800 Euro sein. Gemäß den Vereinbarungen mit der Pfarrei muss die Kommune 70 Prozent tragen, also 25 600 Euro.

Allerdings ist der Haushaltsplan für 2019 noch gar nicht vorgestellt, geschweige denn beschlossen. Im Finanzausschuss des Gemeinderats habe man sich aber schon verständigt, die Mittel bereitzustellen, betonte Spiegelhalder. Um das Gerät noch zum Sommer zu bekommen, müsse man rasch bestellen.

Spiegelhalders Empfehlung, "auf Grün zu schalten", folgte der Gemeinderat einstimmig und beschloss die Freigabe des Geldes. "Wir hoffen einfach, dass es vorangeht, damit unsere Kinder wieder spielen können", hatte zuvor der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Steven Doll erklärt. Er bekundete außerdem die Bereitschaft, bei weiteren Arbeiten erneut mitzuhelfen.

Wie weiter zu erfahren war, gilt auch das Wasserbecken im Kindergartenhof aus hygienischen Gründen als Gefahrenquelle. Zuber wies ferner auf erhöhten Aufsichtsbedarf hin. Der Pool müsse zurückgebaut werden. Als weiteres Sicherheitsrisiko gelte ein noch nicht lange vorhandener Zaun. Die Verrechnungsstelle werde zunächst nachforschen, wie es zum Einbau der mangelhaften Konstruktion gekommen sei, hieß es. Mittlerweile würden Versicherungen auch Heizkörperverkleidungen kritisieren.

Mehrere Wortmeldungen aus dem Gemeinderat befassten sich mit dem bisherigen Informationsfluss zwischen Pfarrei und Kommune. Die Zusammenarbeit sei "ausbaufähig", hieß es unter Verweis auf den finanziellen "Löwenanteil" der Kosten, der von der Gemeinde getragen werde.

Zuber erklärte, dass man sich in der Verrechnungsstelle üblicherweise im Sommer Gedanken über die Investitionen im Folgejahr mache und die Kommunen dann ins Bild setze.

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