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Die Kunst der Natur genutzt
Die Kunst der Natur genutzt
13.04.2019 - 00:00 Uhr
Au am Rhein (red) - Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Gemeinde Au am Rhein ist die Ausstellung von Skulpturen aus einheimischen Hölzern des Künstlers Wolfgang Hertweck im Rathaus.



Bürgermeisterin Veronika Laukart erzählte bei der Vernissage die Geschichte des Kennenlernens. Beim Besuch anlässlich der goldenen Hochzeit des Ehepaars Hertweck sei die Idee geboren worden, eine Ausstellung im neugestalteten Rathaus zu organisieren und den neuen Trausaal mit einem der Kunstwerke auszustatten, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Die Ausstellungsbesucher konnten viele Unikate aus Holz bewundern. Der Künstler höchstpersönlich erläuterte die Entstehung jedes einzelnen Kunstwerks. Seit 2008 gestaltet der Autodidakt Skulpturen aus Holz. Als Ausgangsmaterial nutzt er alte Obstbäume, Gehölze aus dem Garten sowie Schlagraum- oder Windbruchholz aus dem Auenwald.

Wolfgang Hertweck hat bereits mit über 30 Holzarten gearbeitet. Er verwendet möglichst individuelle Wuchsformen und nutzt so die Kunst der Natur. Seiner Meinung nach ist die Natur der bessere Künstler, und jede Skulptur ist ein von Natur und Mensch geschaffenes Unikat. Die endgültige Form der Skulptur entwickle sich während der Bearbeitung je nach der Beschaffenheit des Holzes oft anders als geplant.

Durch die Verschiedenheit des Ausgangsmaterials entstehen manchmal figürliche, aber meistens abstrakte, spannungsvolle und harmonische Formen. Jedes Stück hat seine Geschichte und ist geprägt durch die Spuren der Natur wie Verwitterung oder Käferfraß. Jedes so bereits von der Natur gestaltete Holz sei einzigartig. Die neu bearbeiteten Flächen stehen im Kontrast zu den von der Natur geschaffenen Oberflächen, was einen besonderen Reiz ausmacht. Wuchsform und Maserung ergeben oft interessante Interpretationsmöglichkeiten.

Der Künstler gibt den Skulpturen bewusst keine Namen. Dem Betrachter soll es freistehen die Skulptur zu interpretieren. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses bis zu den Sommerferien besucht werden.

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