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"Glückliche Kinderaugen"
'Glückliche Kinderaugen'
13.05.2019 - 00:00 Uhr
Au am Rhein (HH) - Vor genau einem Jahr beschloss der Gemeinderat den Plan für die Umgestaltung des Hofs der Rheinauschule zu einem Spielplatz. Am Samstag wurde mit zahlreichen Besuchern bei wechselhaftem Wetter die Einweihung gefeiert. "Wir schauen in glückliche Kinderaugen", freute sich Bürgermeisterin Veronika Laukart. Gerade war ein kurzer Regenguss niedergegangen, da ließ Pfarrer Volker Ochs dem "natürlichen" Segen den "übernatürlichen" mit Weihwasser folgen. Chor und Orff-Orchester der Schule bereicherten die Schulhofübergabe mit musikalischen Darbietungen.





Für die Runderneuerung der vorher überwiegend gepflasterten Fläche war schon im Oktober 2017 vom Gemeinderat eine Projektgruppe einberufen worden. Darin vertreten waren Kinder, Eltern, Lehrer, die Gemeindeverwaltung und Ratsmitglieder. Die fachliche Leitung hatte das Büro Friedemann Fuchs aus Elchesheim-Illingen. Federführende Planerin war Elisa Waller, die zusammen mit Bürgermeister Veronika Laukart und Rektor Tim Jonatzke das Eröffnungsband durchschnitt. Im Nu war das Areal von Kindern besetzt. In der neuen Anlage bekam die schon vorhanden gewesene Kletterspinne eine neue Stelle, vom benachbarten Spielplatz an der Pestalozzistraße wurde der Kletterturm herübergenommen.

Als neue Geräte kamen Elemente zum Hangeln und Balancieren und in den Erdboden eingelassene Trampoline hinzu. Auch ein Fußballfeld wurde geschaffen. Sitzgelegenheiten und Hügel sind entstanden. Um die Ecke am seitlichen Schuleingang kann wie vorher Tischtennis gespielt werden, demnächst werden in diesem Bereich noch Reckstangen aufgestellt. Einige Gerätschaften wurden vom Förderverein der Rheinauschule finanziert, dem Bürgermeisterin Laukart dankte, auch für die Bewirtung der Einweihungsbesucher. Ein gut gestalteter Schulhof habe großen Bedeutung, nannte Laukart "Bewegung, Erholung und Kommunikation" als wesentliche Zwecke.

Im Zuge der Arbeiten waren rund 1000 Quadratmeter neu gepflastert, etwa 50 Abstellplätze für Fahrräder und 40 für Tretroller hergestellt worden. Die Gesamtkosten gab Laukart mit 330 000 Euro an. Die Bürgermeisterin dankte allen Beteiligten. "Es sieht aus, als hätten wir alles richtig gemacht", blickte sie zufrieden auf das gelungene Werk.

Schulleiter Jonatzke drückte die Freude über die Erfüllung eines "lang gehegten Wunsches" aus. Während sich frühere Kindergenerationen auf der Straße verabredet und viel im Freien aktiv gewesen seien, werde heutzutage vieles per SMS besprochen. Unter den geänderten Gewohnheiten leide die körperliche Konstitution. Daher würden Bewegungsanreize, wie sie der neue Schulhof biete, immer wichtiger. Die Neugestaltung bewertete Jonatzke auch als ökonomisch sinnvoll, denn im alten Zustand habe die Hoffläche außerhalb der Schulzeiten brach gelegen. Hervorgehoben wurde vom Rektor die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Planungsbüro. Jonatzke lobte den gemeinsamem "Entwicklungsprozess". Wünsche und Anregungen der Schulkinder seien tatsächlich ernst genommen worden. Wie diese dem Publikum in einem Lied aber berichteten, blieb ein großer Traum unerfüllt: Es fehlt ein Pool. Aber sonst ist alles prima.

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