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Neuordnung rund um den Reisigplatz
16.05.2019 - 00:00 Uhr
Ötigheim (as) - Das Thema Reisigplatz Ötigheim sorgt seit Längerem für Verdruss bei Anwohnern des Zu- und Abfahrtswegs. Es hat sich deswegen sogar eine Bürgerinitiative (BI) gegründet (wir berichteten) - nun geht die Gemeinde eine Neuordnung an, wie in der Ratssitzung am Dienstagabend erläutert wurde.

Ärger mit Anwohnern oder die BI "Lebenswertes Ötigheim" wurden dabei mit keinem Wort erwähnt, als Bürgermeister Frank Kiefer über die Neuerungen berichtete. Zur Einhaltung der neuen, im Vergleich zu vorher jeweils drei Stunden geringeren wöchentlichen Öffnungszeiten (Dienstag und Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr) wurden bereits Schranken installiert und neue Schilder aufgestellt. Bauhofmitarbeiter sollen die Schranken öffnen und abschließen. "Bei Bedarf werden Kontrollen durchgeführt", kündigte Kiefer an.



Um den Betrieb des Reisigplatzes im Gewann "Bruch" zu optimieren, wie es in der Sitzungsvorlage heißt, ist weiter geplant, einen Container für Grasschnitt und Laub bereitzustellen.
Eine abschließbare Toranlage soll am Eingang installiert werden, die von einem Bauhofmitarbeiter während der Öffnungszeiten bedient wird. Damit soll offenbar die beklagte Anlieferung außerhalb der Öffnungszeiten unterbunden werden. Bei wilden Ablagerungen werde man rechtliche Schritte einleiten.

Außerdem plant die Gemeinde, die Zufahrtswege (ab der Mühlstraße) zu asphaltieren, um die von der BI ebenfalls beklagte Staubentwicklung durch Anlieferverkehr zu verhindern. Die Lagerfläche soll mittels Schotterung befestigt werden und die Umfahrung des Reisigplatzes asphaltiert werden. "Damit wird kein Schmutz mehr in den Ort gebracht", so Kiefer.

Für Reisigplätze mit einer Lagerkapazität von mehr als 100 Tonnen Schnittgut ist eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung erforderlich, führte der Verwaltungschef weiter aus. Weil vor Ort keine Zerkleinerungsvorgänge stattfinden, sei nicht von einer Lärmbelästigung durch den Reisigplatz auszugehen. Die Genehmigung wird nun beantragt und schließe die baurechtliche Genehmigung der genannten Maßnahmen ein, für die Mittel im Haushalt bereitstehen. Ohne das zu erläutern, stimmten Hans Georg Wittmann (CDU) und Hans Hofmann (SPD) gegen das Vorhaben, dem mehrheitlich die Zustimmung erteilt wurde.

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