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Kreistag wird bunter
28.05.2019 - 06:15 Uhr
Rastatt (ema) - Das parteipolitische Spektrum im Kreistag fächert sich weiter auf. Mit der Linkspartei ist eine weitere politische Kraft in den Kreistagssaal eingezogen. Dort sind jetzt acht Gruppierungen vertreten.

Dem neuen Kreistag gehören nach jetzigem Stand noch 61 Kreisräte an (2014: 64). Das Landratsamt konnte gestern Abend jedoch nur ein vorläufiges Ergebnis übermitteln. Grund: Im Rastatter Rathaus gab es technische Probleme mit den Erfassungsbögen sowie dem Wahlauswertungsprogramm. Heute dürfte sich entscheiden, ob es im Wahlkreis Rastatt noch Ausgleichssitze gibt.

Im Lichte der bereits bei der Europawahl erkennbaren Verluste der stärksten Kräfte hat es die CDU am heftigsten erwischt. Die Christdemokraten haben weiter die Nase vorn, büßten aber fast neun Prozentpunkte ein. Die SPD kam mit einem Minus von 2,7 Punkten glimpflicher davon, wurde aber von den Grünen von Platz drei verdrängt. In den Abwärtsstrudel gerieten auch die Freien Wähler, die sich üblicherweise von den etablierten Parteien distanzieren.

Am stärksten zulegen konnten die Grünen. Die AfD, die 2014 erstmals im Kreistag mit drei Mandaten vertreten war, schickt nun fünf Kreisräte ins Landratsamt. Die FDP steigert sich auf drei Mandate und kann damit wieder mit einem Fraktionsstatus rechnen. Solisten finden sich weiter bei FuR sowie neu bei der Linkspartei.

Die CDU schnitt am stärksten im Wahlkreis Bühlertal ab; die Freien Wähler hatten als insgesamt weiter zweitstärkste Kraft im Bezirk Kuppenheim die Nase vorn. Die Grünen hatten ihr bestes Ergebnis in Bühl; die SPD in Gernsbach.

Die Riege der ehemaligen und amtierenden Bürgermeister im Kreistag ist um eine Person gewachsen. 25 (Ex)-Verwaltungschefs sitzen am Ratstisch, wobei ein solches Amt nicht automatisch ein gelöstes Ticket bedeutet. Dies zeigt sich am Rastatter Bürgermeister Raphael Knoth, der im Wahlkreis 1 auf Listenplatz 2 stand, aber den Sprung in den Kreistag nicht schaffte. Auch die Bürgermeister Andreas Augustin (Durmersheim) und Siegfried Schaaf (Steinmauern) scheiterten.

Einstellen muss man sich auf einige unbekannte Gesichter. 25 neu gewählte Mandatsträger kommen fast einer Frischzellenkur gleich. Unter den Neulingen befindet sich mit Rupert Felder der Ehemann der neuen Regierungspräsidentin Sylvia Felder.

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