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Fahrlässige
Fahrlässige
06.06.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (mo) - Ein kurzer Augenblick mangelnder Konzentration hinterm Steuer hatte in den Nachmittagsstunden des 29. August 2017 fatale Folgen. Da sich der Fahrer eines Sattelzugs aus Nordrhein-Westfalen auf der A 5 bei Muggensturm ablenken ließ, bemerkte er zu spät, dass sich vor ihm ein Stau bildete. Ungebremst, mit mindestens 60 Stundenkilometern, fuhr er deshalb auf das Stauende auf. Der Lastwagen schob einen Pkw auf einen vorausfahrenden Lkw; durch die Wucht der Kollision wurde der Wagen regelrecht zerquetscht. Die Pkw-Fahrerin, eine junge Frau, erlitt dadurch einen Genickbruch und war sofort tot. Ihr Freund auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Eine monatelange psychotherapeutische Behandlung bei ihm war notwendig.

Da der Lkw-Fahrer die im Straßenverkehr gebotene Sorgfaltspflicht missachtete, wurde ihm auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Amtsgericht Rastatt wegen fahrlässiger Tötung ein schriftlicher Strafbefehl zugestellt. Der lautete auf eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 40 Euro, also 7 200 Euro, und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Dagegen hatte der Unglücksfahrer zunächst Einspruch erhoben. Doch weil er schließlich den Strafbefehl akzeptierte und den Einspruch dagegen zurückzog, entfiel am Dienstagnachmittag die Hauptverhandlung vorm Amtsgericht.

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