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Diakonie bezieht ehemalige Elternschule
Diakonie bezieht ehemalige Elternschule
13.06.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Ohne großes Aufsehen hat Ende März die Elternschule der AWO in Rastatt geschlossen, nach rund 20 Jahren am Standort Ludwig-Wilhelm-Straße 3. Doch die Räume werden nicht lange leer stehen. Das Diakonische Werk Baden-Baden/Rastatt bezieht dort ein zweites Domizil in der Barockstadt. Es soll künftig für Veranstaltungen und als Begegnungsräume genutzt werden.

Betriebliche Gründe, so erläutert der Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Rastatt, Winfried Weinmann, haben zur Schließung der Elternschule geführt. Dort waren über die Jahre hinweg stets Kurse für Familien angeboten worden - für junge Familien mit Babys im ersten Lebensjahr, zum Beispiel die Pekip-Gruppen, aber auch an Familien mit Kindern bis drei Jahren richtete sich das Angebot, ebenso an Alleinerziehende. Zuletzt habe indes die Nachfrage stark nachgelassen - in der Zwischenzeit gebe es in Rastatt und Umgebung viele Angebote gleicher oder ähnlicher Art. Die Fixkosten blieben. Zudem habe man zunehmend Schwierigkeiten gehabt, neue qualifizierte Mitarbeiter zu finden, so Weinmann. In dieser Situation hätte man eine Renovierung der Räume mit hohem Aufwand angehen müssen - unter den gegebenen Umständen habe man sich daher zur Schließung entschlossen.

Nun findet die Renovierung im Auftrag der Diakonie statt, die schon länger auf der Suche nach weiteren Räumlichkeiten war, wie Geschäftsführer Otto Tepper erläutert. Deren Rastatter Geschäftsstelle in der Kaiserstraße platze "schon ziemlich aus den Nähten", wenn es um Info- oder Begegnungsabende geht, im zweiten OG ist sie zudem nicht so niederschwellig zugänglich wie nun die Erdgeschossräume in der Ludwig-Wilhelm-Straße. Nachdem dort eine Wand herausgebrochen worden ist, stehen auf rund 90 Quadratmetern zwei große Räume, eine kleine Küche und WCs zur Verfügung, so Tepper. Der Maler war schon da, nun müsse noch der Fußboden erneuert und die Küche installiert werden - dann will man loslegen, und zwar möglichst noch vor den Sommerferien.

Man plane nun unter anderem, im Zuge der Flüchtlingsbetreuung Angebote wie ein Café oder einen offenen Treff einzurichten. Außerdem sollen Veranstaltungen des Diakonischen Werks dort stattfinden können, Infos zu Themen wie Elterngeld beispielsweise oder Schuldnerberatung, auch Schulungen für ehrenamtliche Helfer etwa der Stadtranderholung oder Treffen ehrenamtlicher Betreuer.

Auch eine Anfrage einer Selbsthilfegruppe für die neuen Räumlichkeiten liege bereits vor. Geschäftsführer Tepper: "Das wird sich noch entwickeln."

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