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Straftaten um fast 20 Prozent gesunken
Straftaten um fast 20 Prozent gesunken
26.06.2019 - 00:00 Uhr
Malsch (ar ) - "Wir sind mit der Entwicklung in Malsch sehr zufrieden", so lautete die Bilanz von Alexander Seifert, Leiter des Polizeireviers Ettlingen, der in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Montagabend die Kriminal- und Unfallstatistik für den Ort aus dem Jahr 2018 vorstellte.





In der Gemeinde Malsch seien die Straftaten im Vergleich zum Jahr zuvor um 19,3 Prozent gesunken, im Landkreis Karlsruhe um 3,1 Prozent und im Land Baden-Württemberg um zwei Prozent. Insgesamt habe man im vergangenen Jahr 402 Straftaten registriert, im Jahr 2017 waren es noch 496 Fälle. 57 Prozent dieser Fälle habe man aufklären können, berichtete Seifert.

Zu den Straftaten gehörten ein Raub, 48 Körperverletzungsdelikte, 21 Straftaten gegen die persönliche Freiheit, 52 Diebstähle ohne erschwerende Umstände, 48 Diebstähle unter erschwerten Umständen. "Mit zwölf Prozent liegen die Diebstähle im Gesamten in Malsch sehr weit unten", sagte Alexander Seifert, der zudem bemerkte, Fahrraddiebstahl sei in Malsch kein Thema. Lediglich acht Räder seien im vergangenen Jahr gestohlen worden, und auch die Zahl der Wohnungseinbrüche sei im vergangenen Jahr auf neun gesunken. Im Jahr zuvor waren es noch 17 Einbrüche.

Registriert werden mussten vier Sexualstraftaten, so Seifert, die sich jedoch im privaten Bereich abgespielt hätten. Angestiegen ist hingegen die Rauschgiftkriminalität von 18 auf 23 Fälle. Hinzu kommen 105 Fälle von Betrug sowie 90 Sachbeschädigungen und Beleidigungen.

Interessant sein dürfte, dass nur 18 Prozent der Täter Frauen sind, wie der Revierleiter berichtete. Es sind auch nicht die Jugendlichen, die die Straftaten am häufigsten begehen; 79 Prozent der Täter sind älter als 21 Jahre. Aufgeteilt nach Nationalität liegen die Deutschen mit 61 Prozent an erster Stelle, 28 Prozent sind Nichtdeutsche und nur elf Prozent Asylsuchende.

Auch die Unfallzahlen sind mit 118 Unfällen und 45 Verunglückten, wovon 18 schwer verletzt waren und einer getötet wurde, leicht gesunken. Unfallschwerpunkte gab es - wie in den Vorjahren schon - keine, wie Seifert bemerkte, der auch darauf verwies, dass die Straftaten über ganz Malsch verteilt seien.

Auch die im Bereich des Bühngeländes aufgetretenen Vorfälle (das BT berichtete) seien im Vergleich zu anderen Stellen in Malsch nicht auffällig, so der Ettlinger Revierleiter. Manfred Schwarz (CDU) appellierte dennoch, auch die gefühlten Ängste ernst zu nehmen. Vonseiten der Polizei wurden Gespräche und eventuell zusätzliche Schwerpunktkontrollen angeboten. "Wir können in Malsch noch ganz sicher und glücklich leben", bemerkte Elfriede Sydlo (FW), die auch auf die vom Gemeinderat beschlossene Beauftragung eines zusätzlichen Sicherheitsdienstes verwies.

Vorgestellt wurde im Rahmen der Sitzung nicht nur die Statistik aus dem vergangenen Jahr, sondern auch Michael Schorpp als neuer Leiter des Polizeipostens in Malsch.

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