Laufevents in Ötigheim in Gefahr
Laufevents in Ötigheim in Gefahr
03.07.2019 - 00:00 Uhr
Ötigheim (red) - Die Mitgliederzahl der Turngemeinde Germania Ötigheim (TGÖ) bewegt sich relativ konstant zwischen 1 300 und 1 400. Auch wenn die TGÖ damit einer der größten Vereine in Ötigheim sei, müsse man sich über die weiterhin sinkende Zahl derjenigen, die aktiv das Vereinsleben unterstützen, Gedanken machen, betonte Präsidiumsmitglied Klaas Wegmann bei der Mitgliederversammlung.

Trotz der hohen Temperaturen waren 48 Mitglieder, darunter auch zahlreiche junge Sportler, gekommen. Weitere Themen waren laut einem Bericht des Vereins das Dorffest im September und Änderungen der Ehrungsordnung des Vereins. So werde man zukünftig keine Ehrennadeln mehr ausgeben und bei den Ehrungen auf das Jahr abstellen, in dem der Beitritt in den Verein erfolgte. Es gab keine Einwände gegen diese Vorgehensweise.

Die Kurzberichte aus den Abteilungen wurden von Nick Gumenick (Turnen), Monika Precechtel (Volleyball), Hans-Tobias Kühn (Ski- und Wandern), Matthias Speck (Leichtathletik) und Werner Dreger (Fitness) vorgetragen.

Matthias Speck bedauerte, dass die Leichtathletik nicht mehr wie früher einen besonderen Stellenwert in Ötigheim habe, die örtliche Bevölkerung weitestgehend desinteressiert sei. Ein neues Konzept müsse deshalb für die Abteilung "Leichtathletik" entwickelt werden, andernfalls wäre ein Fortbestehen und damit auch die Durchführung künftiger Events wie der Herbstlauf gefährdet.

Zumba bald wieder



im Programm?

Werner Dreger stellte Gabriele Stösser vor, die erfolgreich einen "Zumba"-Lehrgang absolviert hat und den bisherigen "LaGym"-Kurs weiter betreuen wird. Möglicherweise könne die TGÖ mit ihr auch wieder einen Zumba-Kurs anbieten.

Sebastian Groß berichtete in Vertretung von Marius Herrmann und Nikolas Kaiser über das von der Vereinsjugend 2018 geplante und in rund 200 Arbeitsstunden realisierte Projekt "Anlage eines Grillplatzes im Stadion". Für die Aktion gab es großen Beifall.

Daniel Ertel, Präsidiumsmitglied Finanzen, erläuterte ausführlich die Finanzsituation des Vereins. Nach dem positiven Bericht der Kassenprüfer wurden Vorstand und Kassierer einstimmig entlastet. Mit Hinweis auf den aktuell vorgelegten Jahresabschluss ging Klaas Wegmann dann auf den Tagesordnungspunkt "Beitragsanpassung" ein. Da die Lebenshaltungs-, Energie- und Anschaffungskosten in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen seien, wäre nach Auffassung des Präsidiums für 2020 eine moderate Anpassung der Mitgliedsbeiträge erforderlich. Dies auch unter dem Aspekt, dass über eine Erhöhung der Übungsleitervergütung nachgedacht werden müsse, um künftig weitere Nachwuchs-Übungsleiter für die verschiedenen Abteilungen des Vereins gewinnen zu können. Die vom Präsidium vorgeschlagene Beitragsanpassung des Grund- und Aktivbeitrags auf jeweils 36 Euro (entspricht einem Monatsbeitrag von jeweils drei Euro) wurde einstimmig beschlossen.

Unter dem Punkt "Verschiedenes" wurden unter anderem die nicht ausreichenden sanitären Anlagen in der Mehrzweckhalle moniert, bauliche Maßnahmen im Vereinsheim (Verdunkelung der Dachkuppeln) vorgeschlagen und auch Zukunftsprojekte angesprochen (Realisierung einer "Schnitzelgrube" für die Turner).

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