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Böse Überraschung auf dem Handy
Böse Überraschung auf dem Handy
10.07.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (red) - Zwei acht- und neunjährige Kinder aus dem Landkreis Rastatt haben sich nach einem Chat auf ihren Smartphones erschüttert an ihre Eltern gewandt. Die beiden Mädchen standen über eine Videochat-Plattform in Kontakt zu einem Unbekannten. Wenig später entblößte sich der Mann und präsentierte den Kindern sein Geschlechtsteil.


Beamte des Kriminalkommissariats Rastatt haben die Ermittlungen aufgenommen, teilt das Polizeipräsidium Offenburg mit . Grundsätzlich gilt für Eltern: Schützen Sie Ihre Kinder im Netz genauso wie im richtigen Leben. Die Beamten wenden sich mit Tipps an die Erziehungsberechtigten:

Geben Sie Ihren Kindern kein Smartphone mit freiem, unkontrollierbarem Zugang ins Internet und achten Sie darauf, wo das Kind surft. Denn: Mit Leichtigkeit könne der Nachwuchs auf pornografischen und extrem jugendgefährdenden Inhalt stoßen. Aber auch Inhalte, die selbst Erwachsene schockieren würden, finden sie. Eltern sollten bedenken: Alles was denkbar und machbar ist, auch im Schlechten, können Kinder im Netz vorfinden.

Nutzen Sie Kinderschutzprogramme, sogenannte "Jugendschutzfilter", die man richtig einstellen muss. Tipps dazu gibt es unter:

www.klicksafe.de/jugendschutzfilter; www.surfen-ohne-risiko.net/mobil.

Rechnen Sie aber damit, dass technische Hilfsmittel nur Hilfsmittel sind und nicht ganz auszuschließen ist, dass gefährdende Inhalte durchsickern. Wie es bei Klicksafe heißt: "Jede technische Hilfestellung kann Medienerziehung nur unterstützen, nicht ersetzen."

Sprechen Sie mit Ihren Kindern regelmäßig über Kontakte und "Freunde" im Netz oder in Messenger-Diensten. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Eltern und Kindern schützt und hilft, rechtzeitig Gefahren zu erkennen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was das Wort "Freund" wirklich bedeutet.

Tauschen Sie sich mit Eltern und Schule aus.

Würden Sie Ihr Kind mitten in der Nacht in einer Stadt frei laufen lassen und morgens wieder abholen? In der "richtigen" Welt gibt es Rotlichtmilieu, Drogenszene, Missbrauch und Kriminalität aller Art. Das finden Sie und Ihre Kinder auch im Netz, warnt die Polizei weiter.

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