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Turmkreuz wieder aufgesetzt
Turmkreuz wieder aufgesetzt
26.07.2019 - 00:00 Uhr
Bietigheim (ser) - Sehr zügig schreiten die Renovierungsarbeiten am Kirchturm der Bietigheimer Pfarrkirche Heilig Kreuz voran, freute sich Pfarrer Klaus Dörner bei der Einweihung des Turmkreuzes, der sehr viele Bürger und auch Bürgermeister Constantin Braun beiwohnten.



Im November des vergangenen Jahres war mit der dringend notwendigen Sanierung des Kirchturms begonnen worden, wie Architekt Andreas Fritz erläuterte, denn 80 Prozent der Bausubstanz des Glockenstuhls mussten erneuert werden (wir berichteten). Mit dem Anbringen des mit Gold überzogenen Turmkreuzes hat der Kirchturm nun wieder eine Höhe von über 46 Metern und wird weithin sichtbar sein.

Die Pfarrkirche, so Pfarrer Dörner, wurde 1863 eingeweiht. Da der damalige zuständige Erzbischof schon über 90 Jahre alt und krankheitsbedingt die Konsekration nicht selbst vornehmen konnte, wurde der bekannte Mainzer Bischof Emanuel Freiherr von Ketteler damit betraut.

Wie bei solch großen Bauten und Renovierungsarbeiten üblich, legten der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Daniel Ungerer, Architekt Andreas Fritz, Bürgermeister Braun und dessen Stellvertreter Roland Essig eine von Pfarrer Dörner formulierte Erinnerungsschrift und weitere Erinnerungsstücke unserer Zeit in eine eigens dafür gefertigte Kupferkapsel, die wiederum in die Kugel am Fuße des Turmkreuzes eingelegt wurde. In seiner Erinnerungsschrift hält Pfarrer Dörner fest, wer zum Zeitpunkt der Einweihung des Turmkreuzes die wichtigsten Ämter in Kirche, Staat und Gemeinde innehatte. Erwähnt sind in diesem Erinnerungsstück auch alle Institutionen und Firmen, die zum Gelingen der mit rund 1,2 Millionen Euro veranschlagten Arbeiten beigetragen haben.

Was den Architekten und den Pfarrer besonders freut, ist, dass all diese nicht ganz ungefährlichen Arbeiten bisher ohne jeglichen Zwischenfall oder Unfall durchgeführt werden konnten.

Als nächster Schritt stehen die Ausbesserung des Mauerwerks und insbesondere der Fugen an, erläuterte Fritz. Bereits im September könne mit dem Abbau eines Teils des Gerüstes begonnen werden, das auch die Kirchturmspitze einhüllt, war er zuversichtlich. Dann wird auch das Turmkreuz der Heilig-Kreuz-Kirche wieder weithin sichtbar sein. Falls keine unvorhersehbaren Probleme auftreten, so ist der Architekt überzeugt, könne man zu Weihnachten in Bietigheim wieder die Kirchenglöcken läuten hören.

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