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Spannender Springsport
Spannender Springsport
26.08.2019 - 00:00 Uhr
Durmersheim (vgk) - 1 421 Nennungen, 787 Pferde und 278 Reiter sind die stolze Bilanz des Turnierwochenendes der Reitanlage im Herrschaftsfeld bei der TSG Durmersheim Hardt. Unter dem Motto "Schneller, höher, weiter - Pferdesport bis zur schweren Klasse" widmeten die Veranstalter diese fünf Turniertage vornehmlich dem Springsport. Auf die Zuschauer warteten spannende Prüfungen bis zur Klasse S mit Doppelstern.



Bei diesen Prüfungen haben die Pferde mit ihren Reitern Hürden von bis zu 1,45 Metern zu überspringen. Das bedeutet sportliche Höchstleistung für Mensch und Tier. Eine Sache, die viel Training, Konzentration und Vertrauen erfordert, wie die Veranstalter in ihrer Ankündigung schreiben. Die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter muss stimmen. So wunderte es nicht, wenn vor Wettbewerbsstart der zu reitende Parcours von den Startern genau unter die Lupe genommen wurde. Es werden die Abstände zwischen den Hindernissen abgeschritten, diese inspiziert und umrundet. So gesehen vor der Amazonenspringprüfung der Kategorie S mit Stern, dem letzten Springen am Samstagabend.

Der 380 Meter lange Rundkurs hatte es in sich. "Schwer" war auch das Fazit einer Reiterin hoch zu Ross vor dem Start. Es gab 51 Nennungen, 30 Paare hatten sich zu dieser Prüfung angemeldet. 13 Hindernisse waren möglichst schnell und ohne Abwurf einer Stange zu reiten.

Über die Turniertage standen Spring- sowie Springpferdeprüfungen der unterschiedlichsten Klassifizierung von A über M bis zu S auf dem Programm. Vielfach erfuhren die Klassen eine Steigerung. Im Rahmen der Springprüfungen sind ausschließlich Fehler und Zeit ausschlaggebend, erklärte die Geschäftsleiterin der Reitanlage, Franziska Gehrer. Auf die "Pferdeyoungster" (Alter: vier bis sieben Jahre) warteten Springpferdeprüfungen. Bei der Punktespringprüfung verteilte die fünfköpfige Jury zusätzlich Punkte. Die während des Springens gerissenen Stangen wurden jedoch in Abzug gebracht.

Sonnenschein und lau wehende Winde lockten zahlreiche Besucher auf die Anlage. Gelungene Aktionen wurden mit reichlich Applaus belohnt. Dementsprechend ging ein mitfühlendes Raunen durch die Reihen, wenn ein Pferd verweigerte und das Hindernis erneut angeritten werden musste.

Auf dem großen Feld neben der Reithalle und den Stallungen war das große Stallzelt aufgebaut. Es wurden Angebote rund ums Pferd gemacht. Die Platzbereiter-Crew sorgte für gleichbleibende Verhältnisse im Reitviereck. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Springen in der Hüpfburg. Ein Filmabend am Donnerstag, Voltigiervorführungen des Reitvereins Ötigheim, "Bullriding" und eine Reiterparty mit Musik präsentiert von der Band Troubadix und DJ Andi rundeten das Turniergeschehen ab.

Über den Erhalt des goldenen Reiterabzeichens, überreicht vom Vorsitzenden des Pferdesportverbands Nordbaden und Präsidiumsmitglied des Landesverbands, Gerhard Klotz, durfte sich Jennifer Reulen aus Ittersbach freuen. Das Reiterabzeichen in Gold wird aufgrund sportlicher Erfolge im Turniersport verliehen. Sehr selten ist jedoch die erfolgreiche Kombination aus Springreiten und Dressur, geritten mit selbst aufgezogenen Tieren, wie im Falle Reulen, erläuterte Klotz. "Seit 2006, als Du 20 Jahre alt warst, hast Du alle notwendigen Platzierungen in der Sparte Dressur. Aber es fehlte dir fürs ,heilige Blechle' immer noch mindestens eine Platzierung unter den ersten drei M mit Doppelstern-Springen oder eine Platzierung im S-Springen", sagte Jan-Dirk Meckmann-Dorse. Diese Marke erreichte das Reittalent während vergangener Springen in Graben-Neudorf. Seine Fortsetzung fand das Turnier am gestrigen Sonntag. Die Platzierungen standen bis zum Redaktionsschluss noch nicht fest und werden nachgere icht.

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