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"Guter Hirte" für die Gemeinde
'Guter Hirte' für die Gemeinde
17.09.2019 - 00:00 Uhr
Durmersheim (manu ) - "Sie sind die Antwort auf unsere Gebete", begrüßte Gemeindeältester Jörg Schnackenburg am Sonntagnachmittag den neuen Seelsorger in der evangelischen Kreuzkirche von Durmersheim. Ein bisschen Pomp, viel Pfiffigkeit, das eine oder andere Augenzwinkern und ergreifende ebenso wie motivierende inhaltliche Tiefe bildeten die Eckpfeiler der feierlichen Amtseinführung von Pfarrer Dirk Hasselbeck.





Das Wetter für den Festtag der evangelischen Kirchengemeinde von Au am Rhein, Durmersheim und Elchesheim-Illingen zeigte sich von seiner sonnigen Seite. Strahlende Gesichter gab es auch im Gebetssaal zu sehen, denn nach einem Jahr Vakanz hat laut Schnackenburg "Jesus der Gemeinde einen guten Hirten zur Seite gestellt".

Ein so großes Gefühl der Freude darf dann auch mit einem Tick Tamtam gefeiert werden. So zogen Hasselbeck, Dekanstellvertreterin Margarete Eger und die Kirchenältesten zu einem festlichen Präludium ein, gespielt von dem 14-jährigen Andreas Schlegel. Für diesen war die als "Kontakt"-Gottesdienst mit modernem Liedgut ausgelegte Amtseinführung eine kleine Premiere. Erstmals begleitete er an Orgel und Keyboard vollständig einen Gottesdienst. Ihm zur Seite stand die "Kontakt"-Band.

Schnackenburg zeigt sich zuversichtlich, dass mit Hasselbeck genau der Richtige für die Gemeinde den Weg nach Durmersheim gefunden habe. Eger erledigte den förmlichen Teil der Amtseinführung und überreichte die Urkunde, nach deren Erhalt Hasselbeck offiziell als neuer Pfarrer eingesetzt war. In seiner Eröffnungspredigt sagte er, er sei "aufgeregt, aber auch voller Vorfreude". Und: "Wir fühlen uns von Herzen willkommen". Natürlich habe man im Vorfeld die neue Wirkungstätte ordentlich beschnuppert, aber rasch festgestellt, dass die evangelische Kirchengemeinde ihrem "sehr tröstlichen" Perspektivsatz treu sei. Dieser lautet: "Jesus Christus ist das Zentrum unserer Gemeinde. Die Gemeinde ist ein offenes Zuhause, in dem alle Gottes Liebe erfahren, annehmen und darin wachsen dürfen. Deshalb sind wir unterwegs mit unseren Mitmenschen und dienen einander durch unsere Gaben". Durch diesen Satz sowie die "geistliche DNA, das theologische Erbgut, die Ausrichtung der Kirchengemeinde sowie die gelebte Gastfreundschaft" hatte Hasselbeck ein Bauchgefühl, dass Durmersheim eine passende Wahl für sein künftiges Schaffen sei.

Von sich selbst sagte er: "Ich bin kein Vorturner, keine Rampensau und kein Hansdampf in allen Gassen". Er wolle vor den aktuellen Entwicklungen im kirchlichen Bereich keinesfalls "die Kirche als Volkskirche retten", sondern werde "fröhlich" mit den evangelischen Christen dem Perspektivsatz der Gemeinde folgen. Er sehe die Gemeinde "als Tempel, wo wir unsere Heimat finden, wo Gott wohnt. Mit jedem Menschen, der darin wohnt, wächst der Tempel Gottes".

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