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Ärger über "Anarchie-Parker" und Auto-Poser
Ärger über 'Anarchie-Parker' und Auto-Poser
18.09.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (dm) - Sie parken verbotswidrig, lassen die Motoren heulen, die Reifen quietschen, preschen mit erhöhter Geschwindigkeit davon: Ärger über "Anarchie-Parker" und Auto-Poser in der Innenstadt hat den Gemeinderat erreicht. Stadtrat Michael Weck sprach das Thema am Montag mit Blick auf das Areal rund um Schiffstraße (abschnitttsweise eine Spielstraße, in der eigentlich Schrittgeschwindigkeit gilt), Faneser Platz, Schloss- und Herrenstraße an und berichtete, dass mehrere Klagen an ihn herangetragen worden seien. Ob es nicht möglich wäre, zu Zeiten zu kontrollieren, zu denen die Störer unterwegs sind - nämlich spätabends beziehungsweise nachts -, um entsprechend Strafzettel zu verteilen oder auch abschleppen zu lassen? Das Thema ist auch bei der Stadtverwaltung angekommen, ließ Bürgermeister Arne Pfirrmann in der Sitzung wissen. Man suche das Gespräch mit der Polizei, um künftig entsprechende Aktivitäten zu koordinieren. Hauptsächlich Beschwerden wegen Poser-Ruhestörungen insbesondere in der Nacht seien der Stadtverwaltung von Anwohnern gemeldet worden, so Pressesprecherin Heike Dießelberg gestern auf Nachfrage des BT. Noch in diesem Jahr, so konkretisierte sie, soll daher eine "Schwerpunktaktion" anlässlich des Park- und Fahrverhaltens in dem Bereich stattfinden. Jüngst habe man aufgrund von Zeugenaussagen drei Fahrer vorgeladen, die zu schnell unterwegs waren, einer davon habe sich als "Mehrfachtäter" erwiesen. 60 Euro Bußgeld war die Folge. Die Stadt lote weitere rechtliche Maßnahmen aus, so sei zum Beispiel einem Poser das Auto stillgelegt worden. Das sei aber gar nicht so einfach. "Man muss sie auf frischer Tat ertappen" - oder den Vorfall gut dokumentiert haben. Schon in der Vergangenheit hatte die Verwaltung dazu geraten, sogenannte Poser zu melden: Ort, Kennzeichen, Datum und Uhrzeit notieren. Fährt ein Auto absichtlich zu laut, lässt der Fahrer den Motor aufheulen oder gibt besonders Gas, sei dies ebenso rechtswidrig wie das unerlaubte Aufmotzen eines Fahrzeugs. Offenbar hat sich das Problem zuletzt verschärft.
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