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Diana-Werk: Bauantrag
Diana-Werk: Bauantrag
11.10.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt (ema) - Für das Areal des ehemaligen Diana-Werks liegt mittlerweile ein Bauantrag im Rathaus vor. Der neue Eigentümer will dort sowohl im Bestand als auch in Neubauten 110 Wohnungen schaffen.

Es war ruhig geworden um die ehemalige Traditionswaffenschmiede in der Karlstraße, nachdem das Diana-Werk 2014 geschlossen worden war. Vor zwei Jahren zeichnete sich eine neue Entwicklung ab, nachdem der Waffenhersteller GSG (German Sport Guns) das 7 300 Quadratmeter große Areal im Dörfel an die Deutsche Baukultur Projektholding GmbH verkaufte (wir berichteten). Daraus ist mittlerweile die Deutsche Baukultur 3, Rastatt Projekt GmbH & Co. KG hervorgegangen, die für das Vorhaben einen Bauantrag vorgelegt hat, mit dem sich der Gemeinderat am Montag (Beginn: 17.30 Uhr) befassen wird.

Der Eigentümer plant, die zwei denkmalgeschützten Gebäude (ehemalige Fabrik und ehemalige Verwaltung) so umzubauen, dass insgesamt 42 loftartige Wohnungen entstehen. Die restlichen Gebäude will der Investor abreißen und durch zwei neue Wohngebäude mit insgesamt 68 Wohnungen (davon 14 barrierefrei) zu ersetzen. Die Höhe soll sich dabei am Bestand orientieren. Die Wohnungen verfügen über Flächen zwischen 55 und 145 Quadratmetern.

Die Stadtplanung befürwortet die Pläne aus mehreren Gründen: Das Projekt werde dem Vorrang einer Innenentwicklung gerecht, schützt Denkmäler vor dem Verfall, fördert die Schaffung seniorengerechter Wohnungen und ermöglicht trotz der Überplanung die Entsiegelung von Flächen durch neue Grün- und Spielflächen. Ob im Zuge der Genehmigung auch die Verpflichtung zu "bezahlbarem Wohnraum" fixiert wird, steht noch nicht fest. "Wir stehen dem grundsätzlich positiv gegenüber", sagt Geschäftsführer Viktor Karp. Sein Unternehmen hat in den vergangenen zwei Jahren mehrere Entwürfe für das Projekt vorgelegt, die laut Karp, auch aus Gründen des Denkmalschutzes, immer wieder geändert wurden.

Bei der Vorstellung erster Pläne im vergangenen Jahr war der Investor noch davon ausgegangen, dass eine Tiefgarage wegen unterirdischer Keller und Gänge nicht möglich sei. Das geht jetzt doch, wie Karp sagt. Geplant sind eine zweigeschossige Tiefgarage mit 128 Stellplätzen sowie 15 oberirdische Parkplätze. Damit würde der Projektentwickler mit 1,3 Stellplätzen pro Wohnung über das übliche Maß hinausgehen.

Sollten Gemeinderat und Verwaltung die Pläne befürworten, rechnet Karp mit einer Bauzeit von mindestens drei Jahren. Dabei ist die Verwaltung gewillt, auf einen Bebauungsplan zur Sicherstellung der städtebaulichen Ordnung zu verzichten.

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