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"Wir sind hier, wir sind laut": Klimademos in Rastatt und Kuppenheim
30.11.2019 - 00:00 Uhr
Rastatt/Kuppenheim (galu/ fuv) - "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut", schallte es vor dem Rastatter Landratsamt. Anlässlich des vierten globalen Klimastreiktages fanden gestern auch in Rastatt und Kuppenheim Demonstrationen unter dem Banner von Fridays for Future statt.

In Rastatt begann die Kundgebung vor dem Landratsamt zunächst mit Reden von Ruben Kininger (Fridays for Future Rastatt), Dr. Andreas Schäfer (Scientists for Future), Ute Kretschmer-Risché (Ravolution) und Christoph Witulla (Fridays for Future Rastatt), bevor der Zug sich mit Parolen wie "Hoch für das Klima, runter für die Kohle" in Richtung Rathaus bewegte. "Es wird Zeit, dass wir unserem Anliegen Nachdruck verleihen und auch wir Jugendlichen endlich ernst genommen werden", betonte Kininger in seiner Ansprache. Mit dabei war unter anderem Landtagsabgeordneter Thomas Hentschel (Grüne). "Es ist wirklich klasse, dass sich trotz des schlechten Wetters doch junge und alte Menschen zusammengefunden haben. Wir müssen in großen Schritten vorangehen, leider wird viel noch nicht so umgesetzt wie man es müsste", sagte der Abgeordnete.

"Das ist die größte Fahrrad-Demo in der Geschichte Kuppenheims", scherzte unterdessen Niklas Schurig, als er rund 30 Radler gestern Nachmittag vor dem Rathaus begrüßte. Dort, auf dem Friedensplatz, versammelte sich eine bunte Truppe, um sich am weltweiten Fridays-for-Future-Protest zu beteiligen. "Wir fahren Fahrrad, um die Leute für die Verkehrswende zu sensibilisieren", so Schurig weiter, der sich bei "Kuppenheim4future" engagiert. Bevor die Gruppe eine verregnete Runde durch den Ort drehte, erläuterte Schurig die Forderung, die Knöpflestadt bis 2030 vom Verbrennungsmotor-Verkehr zu befreien. Nur eine Einschränkung des Verkehrs ermögliche es, noch die Klimaziele von Paris zu realisieren. "Kuppenheim4Future" habe ein Konzept zur Klimaneutralität 2030 entwickelt, das noch in diesem Jahr der Gemeinde und gesellschaftlichen Gruppen vorgestellt werden soll.

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