Bauarbeiten an Knotenpunkt vorübergehend gestoppt

Die neue Asphalttragschicht ist nicht fest genug. Jetzt soll dafür die Fahrbahndecke dicker werden.  Foto: F. Vetter

Rastatt (dm) - Nichts geht mehr seit einigen Tagen auf der Baustelle am verkehrsreichen Knotenpunkt B3/36/462 vor den Toren Rastatts. "Probleme mit der hydraulisch gebundenen Tragschicht" sind die Ursache dafür, wie der Pressesprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Uwe Herzel, gestern auf Nachfrage des BT erläuterte. Als man die Asphaltecke einbauen wollte, die auf die Tragschicht aufgetragen wird (die wiederum auf Schotter liegt), hätten die Fachleute gesehen, dass offenbar mit dem Tragschicht-Gemisch etwas nicht stimme; ein Materialfehler sozusagen. Proben wurden gezogen, die Ergebnisse abgewartet, ehe man weiterbaute. Ergebnis: Die Schicht weise nicht die notwendige Festigkeit für einen dauerhaften Bestand auf. Die Lösung, die man zusammen mit der Baufirma gefunden hat: Nun wird eben die Asphaltdecke, die darüber eingebaut wird, dicker als geplant. Damit könne die Dauerhaftigkeit ebenso gewährleistet werden. Gut eine Woche ruhen die Arbeiten an der prominenten Baustelle schon, laut aktuellem Plan sollen sie am morgigen Mittwoch fortgesetzt werden.

Rund 35000 Fahrzeuge täglich passieren normalerweise die Kreuzung, wenn freie Fahrt ist. Ursprünglich sollte der Abschnitt bis 22. Juni fertig sein, das werde sich wohl etwas verzögern, so das RP. Ziel sei gleichwohl, die jetzigen Verzögerungen wieder aufzufangen. Wie berichtet, soll im Mai mit der Sanierung der Fahrbahndecke auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt begonnen werden. Nach wie vor gehe man bei der Behörde jedoch davon aus, dass es gelingt, sich mit den Baumaßnahmen nicht derart zu überlappen, dass es zu zusätzlichen Problemen kommt.

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