Ausstellung im Rastatter Schloss

Ausstellung im Rastatter Schloss

Ausstellung im Rastatter Schloss

Rastatt (red) - Rund vier Wochen nach der Unterzeichnung der Verfassungsurkunde siedelte der kranke Großherzog Karl mit seiner Frau Stéphanie, der Adoptivtochter Napoleons, und seinem Gefolge nach Schloss Favorite bei Rastatt über. Ende Oktober zog der Großherzog noch einmal in die Rastatter Residenz um. Im dortigen Nordflügel (heute Amtsgericht) starb Karl am 8. Dezember 1818 an "Brustwassersucht".

Anlässlich des 200. Todestags von Großherzog Karl von Baden und 100 Jahren Ende der Monarchie widmen sich die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt erstmals ausführlich der Geschichte der beiden Rastatter Schlösser in nachbarocker Zeit. In der Ausstellung "1818/1918. Die Großherzöge von Baden in den Schlössern Rastatt und Favorite" werden Karls letzte Wochen im Rahmen einer Hörstation mit Zitaten von Zeitgenossen zu verfolgen sein. Thematisiert werden aber auch die Aufenthalte von Karls europaweit regierender fürstlicher Verwandtschaft im Schloss Favorite und das Militär, das im 19. Jahrhundert zunehmend im Rastatter Schloss einzog.

Für die Darstellung der Zeit der Großherzöge werden zahlreiche Exponate zu sehen sein, etwa Gemälde, historische Fotografien, kostbare Porzellane, eine kleine gedeckte Tafel und weitere persönliche Gegenstände aus dem Besitz der Großherzöge und ihrer Familien. Für die Besucher soll außerdem spürbar werden, dass sie am authentischen Ort stehen, im Schloss der badischen Herrscher, das in der Zeit des Großherzogtums durch das Militär geprägt wurde. Dies werden verschiedene Objekte aus den Beständen des Wehrgeschichtlichen Museums aufzeigen. Die Ausstellung findet in den Räumen des Wehrgeschichtlichen Museums im Residenzschloss vom 7. November 2018 bis 10. Februar 2019 statt, teilen die Staatlichen Schlösser und Gärten mit.

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