"Kaiser-Baustelle" liegt noch im Zeitplan

'Kaiser-Baustelle' liegt noch im Zeitplan

Rastatt (fuv) - Schweres Gerät hat gestern im Bereich der Kaiserstraßenbaustelle die Blicke auf sich gezogen: Das rund 70 Tonnen wiegende Gehäuse für eine Trafostation wurde per 240-Tonnen-Autokran in die dafür vorbereitete Grube gehievt. Die Station sichert die Versorgung des neuen Platzes zwischen Kapellenstraße und Bernhardusbrunnen sowie der umliegenden Häuser mit Nieder- und Mittelspannung, so Planungsleiter Bernhard Dreyer. Das Gehäuse hat eine Grundfläche von 7,5 mal 3,5 Meter und ist 4,15 Meter hoch.

Laut städtischer Planung hätte die Trafostation bereits Ende Januar eingebaut werden sollen; aufgrund statischer Probleme bei der Maßanfertigung kam es zur Verzögerung.

Nach langem, staubedingtem Warten war es gestern dann um 14.25 Uhr soweit, das Trafogehäuse wurde langsam vom Tieflader angehoben und behutsam an seinen Standort abgesenkt. Letztlich dauerte die eigentliche Aktion gerade einmal 15 Minuten.

Nachdem der "Kasten" schließlich an seinem vorgesehenen Platz "versenkt" worden war, konnten die Stadtwerke-Elektriker mit der Installation des eigentlichen Trafos beginnen. Der kostet rund 120 000 Euro, zuzüglich der Tiefbaumaßnahmen, für die jedoch noch keine Rechnung vorliege, so Stadtwerke Technik-Leiter Achim Steinberg gestern bei der Baustellenbesichtigung. Das komplette Leitungssystem des Platzes und teilweise der Hausanschlüsse sei ersetzt worden. In rund drei Wochen sei die Trafostation einsatzbereit und könne die Aufgabe der bisherigen Station im Keller des Hauses Kaiserstraße 1a übernehmen.

Kaiserstraßen-Baumanager Johannes Flau betonte, dass die Arbeiten für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße wie vorgesehen im November abgeschlossen sein sollen. Als nächste Schritte erfolgen Gehwegarbeiten an der Südseite des Platzes und Arbeiten an dem neuen Fontänen-Feld, wo einst der Verkehrspavillon stand.

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