Freie Fahrt noch vor Weihnachten angepeilt

Freie Fahrt noch vor Weihnachten angepeilt

Rastatt (sawe) - Der Kreiselneubau an der Förcher Kreuzung zwischen Kuppenheim und Haueneberstein nimmt Gestalt an: Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Einbau des Asphalts in der Kreisfahrbahn und der Radwegeverbindungen; am 20. Dezember und damit kurz vor Weihnachten soll die Maßnahme auf der Landesstraße 67 laut Bauzeitenplan abgeschlossen sein - sofern es die Witterung zulässt und es keine Verzögerungen im Asphalteinbau gibt.

Mit dem Kreiselbau sollen der Unfallschwerpunkt beseitigt und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Kosten für diese Baumaßnahme betragen etwa 1,1 Millionen Euro und werden zu rund 77 Prozent vom Land Baden-Württemberg getragen (Kreisverkehr) und zu etwa 23 Prozent vom Landkreis Rastatt (Radweg). Parallel zum Umbau des Kreisverkehrs wird entlang der K 3711, auf Höhe der Zufahrt zum Schloss Favorite, eine Lücke im Radweg geschlossen. Die Arbeiten an der 260 Meter langen Strecke sind inzwischen fast abgeschlossen, die Kosten trägt der Landkreis.

Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe weiter auf BT-Nachfrage mitteilt, werde in der kommenden Woche mit dem Einbau des Asphalts in den Kreisel begonnen. Es sei vorgesehen, diese Arbeiten bis zum 18. November abzuschließen. Daran schließt sich die dritte Bauphase an. Dabei werden der Ast in Richtung Förch sowie die provisorische Umfahrung zurückgebaut und die Zufahrt zum Kreisverkehr sowie die in diesem Bereich neu konzipierten Radwege neu hergestellt. Die Zufahrt von und nach Förch wird in der dritten Bauphase gesperrt. Der Verkehr wird einspurig (mit Ampelregelung) über den Kreisverkehr geleitet, teilt das RP weiter mit.

Vor einigen Wochen hatte es zu Beginn der aktuell laufenden zweiten Bauphase, in der die Zufahrt von und nach Ebersteinburg für den Verkehr gesperrt ist, etwas Unmut bei einigen Autofahrern gegeben, die von Baden-Baden oder aus dem Murgtal über Ebersteinburg Richtung Förcher Kreuzung fahren wollten, an der Baustelle landeten und die Strecke wieder zurückfahren mussten, da angeblich ein entsprechender Hinweis oben im Ort auf die Baustelle unten fehlte oder möglicherweise übersehen wurde.

Die Verkehrssicherung sei vor der Ausschreibung mit den betroffenen Gremien - das heißt: Polizei, Gemeinden, Straßenmeisterei und Straßenverkehrsbehörde - besprochen und entsprechend umgesetzt worden, sagt das Regierungspräsidium dazu: "Das Schild in Ebersteinburg stand von Anfang an, nach ersten Problemen wurde ein weiteres Schild am Ortsausgang aufgestellt. Wir standen in regelmäßigem Kontakt mit dem Ortsvorsteher von Ebersteinburg und haben immer wieder die Verkehrszeichen ergänzt, zusätzliche aufgestellt und umgestellt."

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