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Feilen an der Torgefahr
Üben für die 19 verbleibenden Drittligaspiele: Der KSC bereitet sich im spanischen Rota auf die Restrunde vor.  Foto: GES
08.01.2018 - 00:00 Uhr
Gute Bedingungen hat Fußball-Drittligist Karlsruher SC bei seiner Ankunft im Trainingslager im südspanischen Rota vorgefunden: Die Unterkunft hat vier Sterne, "das Wetter ist weitaus besser als in Deutschland, der Platz saftig grün und trocken", fasste Sportdirektor Oliver Kreuzer die Bedingungen auf dem Gelände des Hotels "Elba Costa Ballena Beach & Thalasso Resort" zusammen.

Seit Samstag bereitet sich die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz in der andalusischen Provinz Cadiz, wo sie im Januar 2015 schon einmal zu Gast war, auf die zweite Saisonhälfte vor. Wegen des Nachholspiels in Osnabrück (Mittwoch, 14. Februar) stehen vom 20. Januar bis zum 12. Mai noch 19 Punktspiele auf dem Programm der Wildparkprofis.

Drei Torhüter und 21 Feldspieler hat Schwartz mit an die Atlantikküste genommen. Nathaniel Amamoo, Oguzhan Aydogan und Severin Buchta spielen in Schwartz' Überlegungen keine Rolle und mussten zu Hause bleiben.

Dass der KSC das durch die Rückkehr des polnischen U-21-Nationalspielers Oskar Zawada in seine Heimat (zum Erstligisten Wisla Plock) freigewordene Geld dazu nutzt, personell nachzurüsten, ist - zumindest derzeit - unwahrscheinlich. Der Lizenzspieleretat sei "ausgereizt", sagte Clubchef Ingo Wellenreuther beim Trainingsauftakt vergangenen Dienstag jedenfalls.

Um im Kampf um Tabellenplatz drei noch ein Wörtchen mitreden und vielleicht über die Relegation gegen den Drittletzten der Zweiten Liga ins Unterhaus des deutschen Fußballs zurückkehren zu können, scheint es für den KSC eine dringende Notwendigkeit, mehr Tore zu schießen als im bisherigen Saisonverlauf. Nur drei Mannschaften haben in dieser Runde bis dato seltener getroffen als die Badener.

Alois Schwartz muss also dafür sorgen, dass seine Mannschaft mehr Gefahr für das gegnerische Gehäuse entwickelt und diese auch in zählbaren Erfolg umsetzt - ohne die unter seiner Regie erstklassige Abwehrarbeit zu vernachlässigen. Insgesamt "höher stehen und früher angreifen" (Schwartz) üben die KSCler deshalb u.a. in Rota. Ob davon beim morgigen Testspiel (16 Uhr) gegen den spanischen Drittligisten UD San Fernando schon etwas zu sehen ist, bleibt abzuwarten.

Spätestens am Samstag in einer Woche, beim Neustart gegen die SpVgg Unterhaching, zählt dann aber nur ein Sieg. "In den ersten vier Spielen nach der Winterpause haben wir dreimal Heimrecht", umschreibt Oliver Kreuzer seine Erwartungen und jene der Vereinsführung. (fal)

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