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Komische Terminplanung
Martin Valo.  Foto: TuS/av
12.01.2018 - 00:00 Uhr
Von Wolfram Braxmaier

Mit dem Rumpfprogramm von lediglich vier Spielen wird in der Handball-Landesliga der scheinbar verzweifelte Versuch unternommen, die krumme und bucklige Tabelle wenigstens ein bisschen zu begradigen. Mit der HSG Ortenau Süd und dem TuS Ottenheim haben bislang nur zwei Teams die Vorrunde mit 13 Spielen abgeschlossen. Der SV Ohlsbach, TuS Schuttern und TuS Oppenau haben dagegen erst zehn Partien auf dem Buckel. Eine komisch anmutende Terminplanung.

In die Restsaison mit noch sage und schreibe neun (!) Heimspielen startet die HSG Hardt (9:15) gegen den starken Tabellenzweiten SV Ohlsbach (14:6). Die Lage ist für HSG ziemlich bedrohlich, weshalb Trainer Mathias Eisele auch sagt: "Wir wissen, dass wir etwas tun müssen. Wir brauchen noch jede Menge Punkte." Ohlsbach aber bezeichnet Eisele als "schwierige Nummer": "Das ist eines der stärksten Teams der Liga." Bislang krankte es bei der HSG hauptsächlich im Angriff. Doch Besserung zeichnet sich in der Person von Luca Quintieri ab, der erst ein Spiel (1. Spieltag) absolvieren konnte, danach aber verletzt ausfiel. Und ab dem 3. Februar ist Winter-Neuzugang Simon Martin (Kreisläufer) von den Panthers Gaggenau spielberechtigt. Gegen Ohlsbach hat Eisele erstmals alle Mann an Bord, dennoch ist die HSG eher Außenseiter.

Nach dem verschenkten Punkt gegen Meißenheim (30:30) will der TuS Großweier (11:11) beim TuS Oppenau (8:12) möglichst auswärts zu Punkten kommen. Bislang gelang dies allerdings nur am ersten Spieltag - in Ottenhöfen. Doch TuS-Trainer Martin Valo warnt vor dem TuS: "Die sind nur auf dem Papier Vorletzter und haben bei zehn Spielen nur drei Punkte weniger als wir. Das ist eine brandgefährliche Mannschaft. Natürlich werden wir alles versuchen, aber Favorit sind wir dort sicherlich nicht." Nach längerer Verletzungspause feiert Tim Hodapp möglicherweise sein Comeback.

Als erstes Landesliga-Team startete der ASV Ottenhöfen (11:11) vor Wochenfrist in die zweite Saisonhälfte und bezwang den Kehler TS ziemlich knapp mit 30:29. Jetzt geht es zum Südbadenliga-Absteiger HTV Meißenheim (10:14), der in der neuen Liga nach wie vor Probleme hat. Deshalb will der ASV die Chance beim Schopfe packen und sein Punktekonto positiv gestalten. 11:11 Zähler sind nämlich kein beruhigendes Polster.

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