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Erstes von 19 "Endspielen"
Von Beginn an: Marco Thiede (links) ersetzt morgen gegen Unterhaching wohl den gesperrten Matthias Bader. Foto: GES
19.01.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Die Winterpause sei nur kurz gewesen, die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte aber "intensiv und gut", blickte Alois Schwartz gestern noch einmal zurück - vor allem auf das einwöchige Trainingslager im andalusischen Rota. Dort habe seine Mannschaft konzentriert und sehr gut gearbeitet und "zwei gute Testspiele absolviert." 6:1 haben die Wildparkprofis gegen den spanischen Drittligisten CD San Fernando gewonnen und 3:2 gegen den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Insgesamt sei die Mannschaft auch "näher zusammengerückt." Dann aber richtete der Cheftrainer des Fußball-Drittligisten Karlsruher SC den Blick nach vorne - auf den "Neustart" des Tabellenachten am morgigen Samstag (14 Uhr/live im SWR). "Ich hoffe, dass wir das alles zunächst gegen die Spielvereinigung Unterhaching auf den Platz bringen."

Oskar Zawada (Wisla Plock) und Oguzhan Aydogan (zurück zu Besiktas Istanbul II) haben den Wildpark in der Winterpause schon verlassen. Ein, zwei weitere Spieler könnten ihnen folgen. Severin Buchta, zum Beispiel, absolviert ein Probetraining beim Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach. Und dass Alexander Siebeck eine neue Herausforderung sucht, ist offensichtlich auch noch nicht vom Tisch. "Es kann sein - muss nicht", sagt Sportdirektor Kreuzer über eventuelle Transfers. "In beide Richtungen." Das heißt: Auch ein offensiver Neuzugang ist noch möglich. Bis zum 31. Januar sind Vereinswechsel noch machbar.

Den Start in die für den KSC - wegen des Nachholspiels in Osnabrück (Mittwoch, 14. Februar) - noch 19, man möchte fast sagen: "Endspiele", muss Schwartz zunächst aber mit dem vorhandenen Personal bestreiten. Das aber ist ja so schlecht nicht - vor allem zu Hause. Auf der Homepage des KSC "droht" Mittelfeldspieler Burak Camoglu den Gastmannschaften: "Karlsruhe ist die Residenz - das Wildparkstadion die Festung." Torhüter Benjamin Uphoff und seine Vorderleute sind vor dem eigenen Publikum jedenfalls noch ungeschlagen (sechs Siege, drei Unentschieden).

Dass der KSC in den ersten vier Spielen nach der Winterpause dreimal Heimrecht genießt, könnte deshalb Gold wert sein. Von einem "Pflichtsieg" gegen Unterhaching möchte Oliver Kreuzer trotzdem nicht sprechen - und schon gar keine Hochrechnungen anstellen. "Die Winterpause stellt einen 'break' dar", gibt der Sportdirektor zu bedenken. "Jetzt erfolgt ein Neustart. Alle Mannschaften müssen ihre Form finden." Der KSC sei seiner Meinung nach aber "gut gerüstet". Wenn die Schwartz- Schützlinge gegen Unterhaching das abrufen könnten, was sie in der Vorbereitung gezeigt hätten, "dann haben wir gute Möglichkeiten, dieses Spiel zu gewinnen".

Thiede rückt wohl in die Startelf

Für den Gelb-gesperrten Matthias Bader wird aller Voraussicht nach Marco Thiede hinten rechts verteidigen. Weitere personelle Änderungen in seiner Startelf schloss KSC-Coach Schwartz gestern nicht aus. "Kai Bülow hat Fortschritte gemacht und gegen Almelo ein gutes Spiel gezeigt." Außerdem hätte in Spanien auch Marc Lorenz "den Finger gestreckt" und Stürmer Dominik Stroh-Engel auf sich aufmerksam gemacht.

Trotzdem: An seiner in den Wochen vor Weihnachten erfolgreichen Startelf wird Alois Schwartz - bis auf den nötigen Wechsel Thiede für Bader - wohl nicht herumschrauben.

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