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Nur ein Dreier zählt
Alois Schwartz.  Foto: GES
20.01.2018 - 00:00 Uhr
Marc-Patrick Meister wäre vielleicht heute noch Chefcoach beim Karlsruher SC, hätte seine Mannschaft am zweiten Spieltag der aktuellen Saison bei der SpVgg Unterhaching gewonnen. Denn mit einem Sieg bei der aus der Regionalliga Bayern aufgestiegenen Spielvereinigung hätte die Saison des Zweitligaabsteigers vielleicht einen ganz anderen Verlauf genommen. Indes: Meisters Schützlinge kassierten am 28. Juli vergangenen Jahres vor den Toren Münchens trotz zweimaliger Führung in der 89. Minute eine 2:3-Niederlage. Nur drei Spieltage später musste Meister nach schwachen vier Punkten und mit Tabellenplatz 15 seinen Stuhl räumen.

Unter der Regie von Meisters Nachfolger Alois Schwartz haben sich die Badener mittlerweile so weit nach oben gearbeitet, dass sie wieder mit Platz drei in der Abschlusstabelle liebäugeln können. Um ihre Hoffnung auf die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 2. Liga festigen zu können, müssen die Wildparkprofis (19 Spiele, 30 Punkte) heute (14 Uhr) allerdings einen erfolgreichen "Neustart" hinlegen und das Rückspiel gegen die mittlerweile auf Rang fünf geführten Unterhachinger gewinnen.

"Das ist eine spielstarke Mannschaft", beschreibt Schwartz die Gäste, die aktuell auf elf Siege und acht Niederlagen bei nur einem Unentschieden kommen. "Die gehen immer auf drei Punkte und spielen dann meistens hopp oder top", folgert der KSC-Coach daraus. Offensiv ist die Spielvereinigung mit 33 Treffern neben Fortuna Köln das viertbeste Team der Liga, nicht zuletzt dank der Gestaltungsfähigkeit von Sascha Bigalke sowie der 13 Tore von Stephan Hain, der damit die Torjägerliste der 3. Liga anführt. Defensiv jedoch sind die Bayern durchaus verwundbar. Nur drei Mannschaften haben mehr Gegentore kassiert.

Diese Anfälligkeit will und muss der KSC zu seinen Gunsten nutzen, um erfolgreich - das heißt mit drei Punkten - aus der Winterpause zu starten. Auf Teufel komm raus stürmen lassen wird Alois Schwartz seine Mannschaft allerdings nicht. Der KSC-Trainer verweist vielmehr immer wieder darauf, wie wichtig ihm "die Balance" zwischen Abwehr und Angriff ist. Allerdings hat auch er erkannt, dass seine Schützlinge offensiv zulegen müssen, wenn das mit dem Saisonziel "Aufstieg" noch etwas werden soll. "Hinten sauber bleiben und vorne mehr Chancen herausarbeiten", soll der KSC deshalb künftig. "Wenn wir drei Tore schießen, dann können wir hinten auch mal eins kriegen", sagt Schwartz. Diesbezüglich sei seine Mannschaft "auf einem guten Weg."

Für das heutige Spiel muss Schwartz auf den gelb-gesperrten Matthias Bader verzichten. An dessen Stelle wird vermutlich Marco Thiede rechts hinten verteidigen, Andreas Hofmann weist nach seiner langen Verletzungspause noch Trainingsrückstand auf. Außerdem gehören der dritte Torhüter Sebastian Gessl, Nathaniel Amamoo (trainiert beim KSC II) sowie Severin Buchta (Probetraining beim Regionalligisten TSV Steinbach) nicht zum 18-köpfigen Aufgebot. (fal)

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