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"Noch kein Endspiel"
Gelingt dem KSC auswärts bei Wehen Wiesbaden der nächste Sieg? Gegen Werder Bremens Reserve haben Matthias Bader (links) und Co. zuletzt 1:0 gewonnen. Foto: GES
02.02.2018 - 07:41 Uhr
Beim Blick auf die Tabelle der Dritten Liga wird klar, welche Bedeutung die heutige Auseinandersetzung (19 Uhr) zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem Karlsruher SC hat - vor allem für die Gäste. Die Hausherren belegen derzeit - mit einem Spiel mehr als der KSC und 42 Punkten - Platz drei und damit den Platz, auf dem auch die Badener (aktuell Sechster mit 36 Punkten) gerne die Saison abschließen würden.

Denn realistisch betrachtet können die KSCler ihr Saisonziel, die Rückkehr in die Zweite Liga, nur noch als letztendlich Dritter und die damit verbundene Relegation gegen den Drittletzten der Zweiten Liga erreichen.

"Das ist zwar noch kein Endspiel", sagt Oliver Kreuzer, der Sportdirektor der Gäste, vor dem Top-Spiel des 23. Spieltages. "Aber klar, dies ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Mit einem Sieg in Wiesbaden können wir sehr viel Boden gutmachen. Dort zumindest nicht zu verlieren, wäre aber auch in Ordnung."

Kreuzers offensichtlich großer Respekt vor dem SVWW ist, außer auf die Platzierung, in erster Linie vermutlich auf dessen Torverhältnis zurückzuführen - 46:18. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm hat nach Tabellenführer Paderborn (54) die meisten Treffer erzielt und verfügt - neben dem KSC (24:18) - über die beste Abwehr der Liga.

Torgefährlich sind die Gastgeber vor allem durch ihr schnelles Umschaltspiel, aber auch bei Standardsituationen. Einen echten "Goalgetter" habe Wehen Wiesbaden "eigentlich nicht", sagt KSC-Coach Alois Schwartz über die Hessen. "Bei denen trifft die ganze Mannschaft." Die Statistik nennt beim SVWW jedenfalls 15 verschieden Torschützen. Dazu gehört auch schon - mit zwei Treffern - Simon Brandstetter (27), der in der Saison 2012/13 beim KSC unter Vertrag stand und, vom Zweitligisten Duisburg kommend, erst in der Winterpause in Wiesbaden anheuerte.

Beide Mannschaften sind mit zwei Siegen ins neue Jahr gestartet. An Selbstvertrauen dürfte es also weder hüben noch drüben mangeln. Vielleicht geben ja die Fans den Ausschlag über Sieg oder Niederlage. Der KSC wird von etwa 2000 Anhängern begleitet, die ihrer Mannschaft in Wiesbaden für eine "Heimspielatmosphäre" bereiten werden.

"Unsere Fans honorieren die Arbeit und Leistung der Mannschaft. Sie merken, dass sich die Mannschaft auf dem Platz zerreißt - auch wenn es mal nicht so gut läuft. Mannschaft und Fans - das ist eine Einheit", lobt Cheftrainer Alois Schwartz die Unterstützung - auch und gerade bei Auswärtsspielen.(fal)

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