http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Duell der Giganten
Aushängeschilder einer glitzernden Fußball-Welt: Neymar - hier noch im Trikot des FC Barcelona - und Cristiano Ronaldo (rechts).  Foto:  Alejandro Garcia/dpa
14.02.2018 - 00:00 Uhr
Vor dem elektrisierenden Duell mit Cristiano Ronaldo ließ Neymar die Hüllen fallen. Wenige Stunden bevor es heute (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen Real Madrid und Paris St. Germain zum direkten Aufeinandertreffen kommt, präsentierte sich der Brasilianer seinen Fans in den sozialen Netzwerken in lasziver Pose, spärlich bekleidet mit einem knappen Designer-Handtuch. Wie auch Ronaldo ist Neymar ein Meister der Selbstinszenierung. Genau das macht den Reiz dieser Begegnung der globalen Superstars aus.


Denn Ronaldo und Neymar sind nicht nur zwei der zweifellos besten Fußballer ihrer Generation, sie sind vor allem auch zwei der bekanntesten. Lediglich Lionel Messi besitzt weltweit wohl eine ähnliche Popularität wie die Offensivstars von Real und Paris. Sie sind die Aushängeschilder einer glitzernden Fußball-Welt, die Kinder überall auf dem Globus von der großen Karriere träumen lassen. Zwei Giganten, deren Glanz auch außerhalb des Platzes vieles andere überstrahlt. Und so verschwindet die Begegnung zwischen zwei durchweg starbesetzten Mannschaften wie denen aus Madrid und Paris trotz ihrer sportlich großen Bedeutung (Ronaldo: "Das Duell kann über die ganze Saison entscheiden") ein wenig hinter dem Privat-Duell der beiden Superstars. Real gegen PSG ist eben vor allem Cristiano Ronaldo gegen Neymar.

Gerade Ronaldo hat sich pünktlich zum Gipfeltreffen wieder seiner Bestform genähert. Nach einer für ihn untypischen Flaute zu Saisonbeginn hatten einige bereits den schleichenden Niedergang des inzwischen 33-Jährigen prophezeit. In den letzten vier Ligaspielen traf der Weltfußballer dann siebenmal. An der gelungenen Generalprobe am Wochenende gegen Real Sociedad San Sebastian (5:2) hatte der Europameister mit einem Dreierpack maßgeblichen Anteil.

Auf der anderen Seite ist Neymar über jeden Zweifel erhaben. Im Ligaalltag in Frankreich chronisch unterfordert (19 Tore in 18 Spielen) traf der Olympiasieger auch in den sechs Gruppenspielen der Champions League sechsmal. Nun bietet sich im Achtelfinale gegen den Titelverteidiger die Möglichkeit, auf der großen Bühne zu brillieren. "Das sind die Spiele, auf die man das ganze Jahr hinarbeitet. Ich habe große Lust darauf."

Schließlich braucht Neymar solche Partien, um seine eigene Marke weiter zu stärken. Den FC Barcelona hat er im Vorjahr für die wahnwitzige Rekordablöse von 222 Millionen Euro verlassen, um aus dem Schatten von Messi zu treten. Dass er bei der Weltfußballer-Wahl bislang nicht in die inzwischen zehnjährige Ära von Messi und Ronaldo einbrechen konnte, wurmt den 26-Jährigen. Der Drang Ronaldo ablösen zu wollen, ist spürbar.

Beerben könnte Neymar Ronaldo auch eines Tages bei Real. Zumindest tauchten zuletzt Medienberichte auf, die von einer weiteren Wahnsinns-Ablöse von bis zu 400 Millionen Euro ausgingen. Neymars Nationalmannschaftskollege Marcelo, Linksverteidiger bei Real, ist sich sicher: "Neymar wird eines Tages bei Real spielen. Alle großen Spieler landen mal in Weiß an einem Punkt ihrer Karriere..." (sid)

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Hamburg
--mediatextglobal-- Keine Vorhand mehr: Tommy Haas legt nun auch offiziell den Schläger zur Seite. Foto: dpa

13.02.2018
Tennis-Profi Haas beendet Karriere
Hamburg (red) - Nun also doch: Tennis-Altstar Tommy Haas kehrt nicht auf die ATP-Tour zurück, stattdessen verkündete der 39-Jährige nun seinen Abschied vom Tenniszirkus. Der gebürtige Hamburger bestritt sein letztes Spiel im August 2017 gegen Jan-Lennard Struff (Foto: dpa). »-Mehr
Hoffenheim
´Flick-Schusterei´ bald vorbei

09.02.2018
TSG und Flick - ein Missverständnis
Hoffenheim (dpa) - Trotz aller Dementis vonseiten des Klubs steht Hansi Flick (Foto: dpa) offenbar kurz vor dem Aus beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Laut dem Kicker geht es nur noch um die Modalitäten der Vertragsauflösung mit dem bisherigen Sport-Geschäftsführer. »-Mehr
Dortmund
Paradiesvogel schwirrt ab

01.02.2018
Aubameyang zum FC Arsenal
Dortmund (dpa) - Sportlich ein Verlust, für das Vereinsklima von Vorteil - das zuletzt unrühmliche Kapitel Pierre-Emerick Aubameyang (Foto: dpa) ist für Borussia Dortmund geschlossen. Nach diversen Provokationenwechselt der Torjäger für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal. »-Mehr
Karlsruhe
--mediatextglobal-- Marvin Pourié.  Foto: GES

30.01.2018
Gut auf den ersten Metern
Karlsruhe (red) - "Er hat auf den ersten Metern eine große Dynamik, legt Bälle gut ab, geht auch selbst in die Box und verfügt über einen starken Abschluss", so beschreibt KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer Marvin Pourié (Foto: GES). Der Stürmer unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2019. »-Mehr
Bühl
--mediatextglobal-- Bereit für den Schmetterball: Bühls Magloire Mayaula (Mitte) fehlte im Hinspiel, nun kann er mitwirken. Foto: toto

20.01.2018
Bisons empfangen Liganeuling
Bühl (red) - Im Kampf um die Playoff-Plätze bekommen es die Volleyball Bisons Bühl am Samstag in der Großsporthalle mit einer harten Nuss zu tun. Das Team von Trainer Ruben Wolochin empfängt den starken Liganeuling Unterhaching, der in der Vorrunde mit 3:1 gewann (Foto: toto). »-Mehr
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig will über Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge am kommenden Dienstag entscheiden. Wären Sie für ein solches Verbot?

Ja.
Nein.
Ist mir egal.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen   
1