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Hinten Lücken, vorne "große Qualität"
Marc Lorenz reist mit vier Gelben Karten im Gepäck nach Osnabrück.  Foto: GES
14.02.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Statt der üblicherweise 18 Spieler waren bei der gestrigen Abfahrt des Karlsruher Sport Clubs zum heutigen Nachholspiel in der dritten Fußball-Bundesliga in Osnabrück (19 Uhr) 20 Wildparkprofis an Bord des Mannschaftsbusses. Denn Cheftrainer Alois Schwartz und seine Schützlinge sind zum Abschluss ihrer englischen Woche am Samstag in Halle zu Gast und fahren morgen Vormittag direkt weiter in die Karlsruher Partnerstadt an der Saale, ohne zwischendurch noch einmal in die Heimat zurückzukehren. Sollte sich also heute der ein oder andere KSC-Spieler verletzten oder sich Marc Lorenz seine fünfte Gelbe Karte einhandeln, hat Schwartz den entsprechenden Ersatz schon dabei.

"Flutlichtspiele im Stadion an der Bremer Brücke werden vom VfL immer sehr emotional geführt", weiß der Karlsruher Innenverteidiger David Pisot, der vier Jahre lang das lila-weiße Trikot der Gastgeber trug (2012-2016). "Der VfL wird uns keinen Meter schenken. Es wird zur Sache gehen. Kampf ist angesagt." Die Hausherren sind Tabellen-17. und rangieren damit "nur knapp über dem Strich", sagt KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. Allerdings haben die Niedersachsen sechs Punkte Abstand zum ersten der drei Abstiegsplätze. Trotzdem sollen heute Abend natürlich drei weitere Zähler hinzukommen. Denn mit einem Heimsieg über den KSC kann Osnabrück zwei Tabellenplätze gutmachen.

Aber auch die Gäste sind auf die volle Punktausbeute aus. "Wir wollen dort gewinnen", verdeutlicht Kreuzer die Zielsetzung des KSC, der mit einem dritten Auswärtssieg bis auf einen Zähler an den Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden heranrücken kann. "Osnabrück hat im Spiel nach vorne große Qualitäten", warnt jedoch der frühere Vorstopper. Das war beim 6:1-Erfolg des VfL (insgesamt 30 Tore) gegen Chemnitz am vergangenen Freitag zu sehen. Also müsse die KSC-Abwehr (19 Gegentreffer) unbedingt ihr derzeitiges Prädikat "beste der Liga" unter Beweis stellen und nach Möglichkeit zum 13. Mal in dieser Saison zu Null spielen.

Dann würde - schon zum sechsten Mal in dieser Spielzeit - nur ein Karlsruher Tor genügen, um als Sieger nach Halle weiterzufahren. Und mindestens ein Treffer sollte den Wildparkprofis heute schon gelingen. Denn Osnabrück (38 Gegentore) "hat hinten Lücken" so Kreuzer, beziehungsweise "ist defensiv anfällig", sagt Cheftrainer Schwartz.

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