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"Alles kann, nichts muss"
Die Spvgg Ottenau mit Sandro Cuttica (links), der gegen Bühlertal das Siegtor erzielte, will auch gegen das andere Landesliga-Spitzenteam aus Bühl überraschen. Foto: Vetter
09.03.2018 - 00:00 Uhr
Giovanni Marotta spürt mit dem einsetzenden Frühling auch die Aufbruchstimmung. "Die Jungs sind schon heiß auf das nächste Derby. Nach so einem Erfolg macht auch das Training mehr Spaß." Der Glaube ist zurückgekehrt bei der Spvgg Ottenau nach dem Überraschungserfolg gegen Bühlertal. Das Erfolgsrezept bringt er auf den Punkt: "Wir haben aus wenigen Chancen viel gemacht."

In nur einer Statistik lag die Sportvereinigung vorne, doch die zählt eben nach 90 Minuten. Neben Glück gibt es noch einen zweiten Grund, warum diese Überraschung möglich wurde. Marotta: "Bei der Fitnessarbeit haben alle in der Winterpause sehr gut mitgezogen." Der SVO kann also auch gegen spielerisch bessere Teams stramm marschieren, die Moral ist eh intakt. Nun kommt mit dem VfB Bühl das zweite Spitzenteam angereist. "Wir müssen die Räume eng machen, um eine Chance zu haben." Nicht wenig wird einmal mehr von Torwart Dirk Glaser abhängen. Er ist gerade Papa geworden. Also noch so einer, bei dem die Glückshormone nur so vibrieren werden.

Marottas Kollege Alexander Hassenstein weiß vor dem ersten Punktspiel des Jahres, "was auf uns zukommt". Doch als Kaltstarter nach mehr als drei Monaten Pause ist eine gewisse Unsicherheit immer vorhanden. "Die Vorbereitung war wie bei allen anderen auch katastrophal." Aufgrund der hervorragenden Ausgangsposition nach einer tadellosen Vorrunde gibt der erfahrene VfB-Trainer seinen Schützlingen für die restlichen drei Monate mit auf den Weg: "Alles kann, nichts muss." Heißt ergo: Wenn Oppenau mal patzen sollte, Erzrivale Bühlertal weiter inkonstant auftritt, und die Oberacherner Reserve vielleicht doch nicht aufsteigen will, warum dann nicht die eigene Chance bei der erstbesten Gelegenheit beim Schopfe packen? "Man bekommt nicht jedes Jahr die Chance aufzusteigen. Auch in zwei oder drei Jahren gibt es dafür keine Garantie", sagt der Trainer, der sich besser als jeder andere in der Verbandsliga auskennt.

Doch vor einem solchen möglichen Abenteuer liegen erst mal drei harte Monate vor ihm und dem Team. "Wir sollten nicht den Fehler machen, unsere Saisonziele neu zu formulieren. Für uns gilt weiter: Wir wollen mutig spielen und eine fußballerische Entwicklung erkennen. Wir leben von unserer Euphorie und dem Kollektivgedanken." Mit dieser Einstellung sind sie bisher beim VfB mehr als gut gefahren.(mi)

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