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Kaum Hoffnung auf Überraschung
Ob lautstarke Anweisungen von Bisons-Trainer Ruben Wolochin (links) in der Hauptstadt helfen? Foto: toto
24.03.2018 - 00:00 Uhr
Bühls Volleyball-Trainer Ruben Wolochin ist sich nicht ganz sicher, wie er das unerwartet glatte Ausscheiden der Berlin Recycling Volleys gegen den VfB Friedrichshafen aus der Champions League werten soll. "Sie haben in dieser Saison jetzt schon fünf Mal gegen Friedrichshafen verloren, so etwas bleibt in den Köpfen hängen."

Dass der Meister heute gegen die Volleyball Bisons ebenfalls patzen wird, scheint aber trotzdem unwahrscheinlich. "Zu Hause werden sie gegen uns nicht verlieren wollen, das sind sie ihrem Publikum schuldig." Selbst mit der zweiten Garnitur, so Wolochin weiter, wäre Berlin klarer Favorit, "sie haben für jede Position zwei, drei nahezu gleichwertige Spieler in der Hinterhand." Hinzu kommt, dass Berlin seit dem Amtsantritt von Trainerlegende Stelian Moculescu - vor gut fünf Wochen übernahm er das Amt des geschassten Luke Reynolds - inzwischen deutlich besser organisiert ist. "Die Qualität in der Mannschaft war immer da, jetzt kommt noch die Ordnung auf dem Feld hinzu."

Wolochin kann sich aber vorstellen, dass Moculescu mit Blick auf die neuerliche Niederlage gegen Friedrichshafen und die zweitägige Ruhepause durchaus experimentieren könnte. Was die Vorbereitung für Bühl nicht unbedingt leichter macht, denn mit neuen Spielern dürfte sich auch die Taktik des Gegners ändern. Auf der anderen Seite wird wohl auch Wolochin die Gelegenheit nutzen, um einigen seiner Reservisten mehr Spielanteile einzuräumen. Auch mit Blick auf das nahende Saisonende und die damit einhergehenden Planungen für nächste Saison. Bei einigen Spielern stehen die Zeichen auf Abschied, sie sollen wenigstens nochmals die Chance bekommen, auf sich aufmerksam zu machen.

"Die Schockwoche nach dem Pokalfinale tut uns noch weh." Weder im Heimspiel gegen Lüneburg noch in Herrsching habe man gut gespielt. "Da fehlte uns auch die Zeit zur Regeneration". Das Abenteuer Pokalfinale ist noch nicht richtig verarbeitet. "Die Spieler geben immer alles und wollen immer gewinnen, aber wir dürfen nicht vergessen, wie jung diese Mannschaft noch ist." Hinzu kommt bei einigen Spielern die Sorge, wie es weitergehen wird. Das zehrt zusätzlich am Nervenkostüm.

An der Qualität seiner Spieler habe er jedoch keinen Zweifel und in den verbleibenden Spielen soll nochmals an die Grenzen gegangen werden. Nach zwei Wochen Pause, in der die Spieler Verletzungen auskurieren konnten und auch einige freie Tage genießen durften, soll jetzt nochmals Vollgas gegeben werden. Trotz oder gerade weil man krasser Außenseiter ist - heute in Berlin und ab nächster Woche in den Playoffs, sehr wahrscheinlich gegen Friedrichshafen.

Bei der Terminierung der Playoff-Spiele tut sich Bühl noch schwer. Nach derzeitigem Stand geht es für die Bisons bereits am kommenden Mittwoch in Friedrichshafen weiter - vorausgesetzt, man verbessert sich nicht völlig unerwartet noch auf Platz sieben, denn dann wäre erneut Berlin der Gegner. Probleme macht vor allem das Rückspiel, das ursprünglich für Ostersonntag terminiert war.

Friedrichshafen kämpft in der Champions League gegen den polnischen Meister Zaksa Kedzierzyn Kozle in der Nähe von Kattowitz um den Einzug ins Finale der besten vier Mannschaften Europas. Das Hinspiel dürfte bereits am Dienstag nach Ostern in Polen stattfinden. Deshalb pocht Friedrichshafen auf den Ostersamstag als Termin für das zweite Playoff-Spiel. Dieser Tag gilt in Bühl allerdings als problematisch. (win)

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