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Raus mit Applaus
Vergeblich gestreckt: Die Bisons Magloire Mayaula (Mitte) und Masahiro Yanagida beim Blockversuch. Foto: toto
03.04.2018 - 00:00 Uhr
Von Winfried Heck

Es hat nicht sollen sein: Auch beim fünften Spiel der Saison gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen blieb den Volleyball Bisons Bühl bei der 0:3 (23:25, 16:25, 16:25)-Niederlage der durchaus mögliche Satzgewinn verwehrt, einmal mehr erwies sich die Übermannschaft vom Bodensee in den entscheidenden Phasen als unerbittlich.

Nicht nur Bühls Trainer Ruben Wolochin hatte auf eine nochmalige Leistungssteigerung der Bisons gehofft und zunächst sah es so aus, als würden die Erwartungen erfüllt. Bühl begann am Netz sehr aufmerksam und in der Feldabwehr konzentriert, ließ lange Zeit wenig zu und und forderte den Gästen zunächst alles ab. Die lediglich 850 Zuschauer, die am Ostersamstag zu bester Sportschau-Zeit in die Halle gekommen waren, wurden zunächst durch rassige Ballwechsel mit spektakulären Abwehraktionen auf beiden Seiten verwöhnt. Nachdem Bühl anfangs den Takt vor gab, erhöhte Friedrichshafen im zweiten Satzdrittel den Druck und konnte sich bei 12:8 erstmals etwas deutlicher absetzen.

Doch noch gaben sich die Bühler Spieler um den nur Anfangs unwiderstehlich auftrumpfenden Japaner Masahiro Yanagida nicht geschlagen. Und nach einem Blockpunkt von Magloire Mayaula und einem darauf folgenden Aufschlagass seines Mittelblocker-Kollegen David Pettersson waren die Gastgeber bei 13:14 wieder dran, um nach der zweiten technischen Auszeit sogar wieder in Führung zu gehen. Die Bühler Spieler waren jetzt hellwach und aggressiv, nutzten jede Chance, um den Punkt zu machen und dominierten bis zum 21:19 tatsächlich das Spiel.

Friedrichshafen, ganz im Stile einer Klassemannschaft, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, spielte weiter unverdrossen sein Spiel und hatte am Ende bei zwei spektakulären Ballwechseln noch das Glück auf seiner Seite. Zunächst landete ein Bühler Blockball hauchzart im Aus und im nächsten Ballwechsel schafften es die Häfler mit viel Mühe, den Ball im Spiel zu halten, ehe der "nur" 1,80 Meter lange Grieche Athanasios Protopsaltis auf seine unnachahmliche Art die Lücke im Bühler Abwehrverbund fand.

Trotz des ärgerlich verlorenen ersten Satzes gab sich Bühl zunächst nicht geschlagen. Wieder gab es lange Ballwechsel mit großem kämpferischem Einsatz auf beiden Seiten, doch wie schon im ersten Satz erwies sich Friedrichshafen als die abgeklärter agierende Mannschaft. Die Gäste machten schlichtweg weniger Fehler. Nach und nach wurden die Unterschiede immer deutlicher, den Bühler Spielern ging am Ende der Saison zusehends die Luft aus. Die Häfler hingegen schienen immer mehr aufzublühen und vor allem der Ex-Bühler David Sossenheimer zeigte an alter Wirkungsstätte ein bärenstarkes Spiel. Der dritte Satz wurde schließlich zur eindeutigen Angelegenheit, weil Bühl sich mit sieben Aufschlagfehlern selbst aus dem Rhythmus brachte.

"Der erste Satz war gut, danach zeigte sich, dass wir ein solches Niveau noch nicht längere Zeit halten können", war Wolochin am Ende nicht all zu sehr enttäuscht. Zwar hätte der Bühler Trainer natürlich gerne mindestens einen Satz gewonnen, doch letztlich waren zu viele Spieler nicht mehr in bester Verfassung. "Heute fehlte es bei einigen an der Frische." Insgesamt habe die Mannschaft eine starke Saison gespielt. "Wir sind auf einem guten Weg. Die Qualität ist da, was fehlt ist die Erfahrung."

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