http://www.ausbildungsmesse-baden-baden.de/
Blicker: "Müssen nachlegen"
Hat Dietmar Blicker heute Abend ebenfalls gut lachen? Der Mörscher Trainer hat im Vergleich zum Sieg in Singen gegen Neustadt wieder mehr personelle Alternativen. Foto: toto
11.04.2018 - 00:00 Uhr
Mit dem letzten Aufgebot und ohne große Illusionen fuhr der 1. SV Mörsch zum Abstiegsgipfel nach Singen, machte dort aber aus der Not eine Tugend und gewann hochverdient mit 3:1. Ein eminent wichtiger Sieg, weil auch die Leidensgenossen aus Kuppenheim, Endingen, Bad Dürrheim und Kehl dreifach punkteten. Zwei Plätze konnte der auswärtsstarke SVM (5 Siege, 2 Unentschieden, 5 Niederlagen) zwar gutmachen, liegt aber noch immer drei Punkte unterm Strich. Der brutale Abstiegskampf geht also unvermindert weiter. Die halbe Verbandsliga muss bei fünf Absteigern noch zittern.

"Wir haben in Singen kämpferisch und mit gutem Zweikampfverhalten ein echtes Zeichen im Abstiegskampf gesetzt. Jetzt müssen wir aber heute Abend im Nachholspiel gegen den FC Neustadt nachlegen", macht Trainer Dietmar Blicker unmissverständlich klar. Zumal sich die personelle Situation wieder etwas entspannt. Der nach einem grippalen Infekt noch geschwächte Stürmer Christof Leiss hielt schon in Singen 90 Minuten durch und erzielte sogar das 1:0. Nun stoßen Leon Beckmann, Steven Herbote und Dominic Kerling wieder zum Kader. Selbst der langzeitverletzte Nikolai Heck ist wieder im Training.

In der Mörscher Sandgrube haben die Blicker-Schützlinge bisher allerdings noch nicht viel gerissen. Der letzte Heimsieg datiert vom 1. Oktober 2017 (2:0 gegen Kehl), dann gab es noch einen 4:0-Erfolg über Stadelhofen und zwei Unentschieden. Gegen den Tabellenvorletzten FC Neustadt, der mit dem 0:2 in Kuppenheim seine letzte Chance auf den Klassenerhalt verspielt hat, muss nun der Knoten platzen. Die bittere 1:2-Heimpleite gegen das abgeschlagene Schlusslicht SC Hofstetten dürfte den Mörscher, die nun seit drei Spielen ungeschlagen sind, allerdings Warnung genug sein.

In der Landesliga empfängt Rot-Weiß Elchesheim den SV Sinzheim. Die Gastgeber um Trainer Florian Huber haben sich mit den beiden jüngsten Niederlagen selbst wieder in die Bredouille gebracht. Bei möglichen vier Absteigern ist ein Puffer zur Abstiegszone - bedingt durch die vielen noch ausstehenden Nachholspiele - bei beiden Teams so gut wie nicht vorhanden. Daher kann heute Abend zweifelsfrei von Abstiegskampf gesprochen werden. "Der Sieg gegen Rastatt war immens wichtig, auch um das Debakel von Hausach besser zu verarbeiten. Die kommenden drei Spiele sind für uns richtungsweisend. Nach Elchesheim haben wir es mit Oberkirch und Ottenau zu tun. Da heißt es, jedes Mal körperlich und läuferisch voll auf der Höhe zu sein", sagt Sinzheims Coach Andreas Lamprecht.

Die Kreisliga A, Staffel Nord wartet heute Abend mit der Nachholbegegnung zwischen dem SV Au am Rhein gegen den FV Steinmauern auf. Für die Gäste wenige Kilometer stromaufwärts geht es dabei um wesentlich mehr als für die Gastgeber. Steinmauern hat das Abstiegsgespenst keineswegs gebannt und muss daher in der Nachbarschaft voll auf Sieg spielen.

In der Kreisliga A, Staffel Süd stehen gleich drei Nachholbegegnungen auf dem Spielplan. Zum einen muss der SV Weitenung zum SV Sasbachwalden, zum anderen empfängt die SG Lauf den SV Vimbuch, während Ottersweier Heimrecht gegen Hügelsheim genießt. Das Heimrecht und die Tabellensituation sprechen zweifellos für die beiden Spitzenmannschaften der Liga, Ottersweier und Sasbachwalden. Zufällig sind die beiden Gegner ebenfalls direkte Tabellennachbarn. Spitzenreiter FVO (51 Punkte) muss sich mit Hügelsheim auf Platz acht ebenso gegen ein 32-Punkte-Team erwehren, wie Sasbachwalden (47) gegen Weitenung auf Rang sieben. Die SG Lauf/Obersasbach (Platz 12/21 Punkte) sollte gegen Vimbuch (4/41) tunlichst siegen, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. (hu/bor)

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Rastatt
--mediatextglobal-- Neben seinem Bruder Florian der Schlüsselspieler der Rot-Weißen: Sven Huber (links) steht mit Elchesheim nach fünf sieglosen Spielen mit dem Rücken zur Wand. Foto: Vetter

27.04.2018
Duell um den Klassenerhalt
Rastatt (red) - Zwar stehen beide Landesliga-Teams punktgleich in der Tabelle vereint nebeneinander. Doch einen Unterschied gibt es vor dem Duell zwischen dem Rastatter SC/DJK und Rot-Weiß Elchesheim (Foto: Vetter): Der RSC/DJK hat noch drei Nachholspiele in der Hinterhand. »-Mehr
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die CDU Baden-Württemberg hat sich für ein generelles Burkaverbot ausgesprochen. Halten Sie das für richtig?

Ja.
Nein.
Ist mir egal.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen   
1