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Ein turbulentes Rennwochenende für Gallas
In den verwinkelten Gassen von Porto unterwegs: Endurofahrer Kevin Gallas. Foto: Oneshotfoto
25.05.2018 - 00:00 Uhr
Ein Auftakt mit technischen Widrigkeiten, der erste Podiumsplatz in einem der großen internationalen Extrem-Enduro-Rennen und ein technischer Ausfall zum Abschluss - am vergangenen Rennwochenende lagen Frust und Freude für den Baden-Badener Endurofahrer Kevin Gallas so eng zusammen wie selten.

Nach einer turbulenten Vorbereitungsphase ging der Super-Enduro-Juniorenweltmeister am ersten Renntag der Extreme XL im portugiesischen Lagares mit einem ihm bis dahin unbekannten Motorrad an den Start zum Enduro-Cross-Rennen. Zwei Trainingsrunden auf dem künstlich geschaffenen Parcours waren Testfahrt und Eingewöhnungsphase zugleich, heißt es in einer Mitteilung. Auf dem bis dahin trockenen Untergrund kam Gallas auch ganz gut mit der Maschine zurecht. Doch bis zum Rennen setzte sintflutartiger Regen ein, der das Ganze zu einer äußerst rutschigen und unkalkulierbaren Matsch- und Schlitterpartie werden ließ. "Ich fand zunächst kein Gefühl für Gas und Kupplung und lag schneller auf der Nase, als ich denken konnte. Ich rappelte mich auf, fuhr weiter - und ging wieder zu Boden", sagte Gallas hinterher. Gegen Ende des Rennens konnte er sich einigermaßen fangen und immerhin noch den zwölften Platz erreichen.

In den folgenden Ausscheidungsrennen lief es besser und Gallas qualifizierte sich für das Superfinale der zehn schnellsten Fahrer. In diesem musste er sich nur Billy Bolt, Jonny Walker und Manuel Lettenbichler geschlagen geben.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Extreme XL Lagares die erste Veranstaltung zur neuen World Enduro Super Series (WESS) 2018 war. In dieser Serie soll der ultimative Enduro-Fahrer ermittelt werden - etwa in den bekannten Hard-Enduro-Rennen wie Red Bull Erzberg Rodeo, Red Bull Romaniacs und anderen, aber auch in schnellen Beach-Rennen in tiefem Sand und klassischen Cross-Country-Rennen.

Am zweiten Renntag ging es an den Hafen und in die historische Altstadt von Porto. Auch hier qualifizierte sich der Kurstädter mit der viertschnellsten Zeit für das Finale. Beim Start auf der Außenbahn kam er gut weg, wurde in der Kurve aber von den erfahrenen Piloten an die Bande gedrängt. Trotzdem konnte er sich als Dritter hinter Walker und Bolt einreihen. Auf dem Parcours konnte Gallas seinen dritten Rang halten und sicherte sich somit seinen ersten Podiumsplatz in einem der großen internationalen Rennen.

Am Sonntag ging er dann auf den knapp 40 Kilometer langen Rundkurs, der zweimal zu durchfahren war. Doch in den ersten Canyons begannen die Probleme für Gallas. Einige kleinere technische Probleme summierten sich. Der Baden-Badener kämpfte sich noch eineinhalb Stunden durch glitschige Wasserläufe und über steile Stufen, dann war die Tortur für das Motorrad zu groß und Gallas musste es abstellen - technischer Ausfall. So ging ein Wochenende mit allem, was Motorsport und Rennen ausmacht, nicht wie erwartet zu Ende.(red)

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