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Schweiz siegt bei Weltpremiere
Insgesamt neun Teams aus fünf Nationen - darunter vier aus Deutschland - sind in der Südbadischen Sportschule in Steinbach beim Blindentorball am Start. Foto: toto
29.05.2018 - 00:00 Uhr
Der erste Nationen-Cup im Blindentorball fand am vergangenen Wochenende - quasi als eine Art Weltpremiere - in der südbadischen Sportschule in Steinbach statt. Das Teilnehmerfeld bestand aus insgesamt neun Teams aus fünf Nationen. Die Sieger wurden sowohl in einer Frauen- als auch Männerkonkurrenz ermittelt.

Bei den Männern starteten die Nationalteams aus Frankreich, Italien, Schweiz und zwei Mannschaften aus Deutschland (Team A und Team B). Der Sieger wurde im Modus "Jeder gegen Jeden" in einer Hin- und Rückrunde mit einem anschließenden Finalspiel (Gruppenerster gegen Gruppenzweiter) ermittelt. Nach den Gruppenspielen belegte Italien Platz eins, gefolgt von der Schweiz. Diese beiden Mannschaften bestritten auch das Finale. Die beiden deutschen Nationalmannschaften verpassten den Finaleinzug knapp. Team Deutschland B fehlte ein Punkt, Team A zwei Punkte zum Einzug in das Endspiel. Das Finale gewann die Schweiz souverän mit 5:1 gegen Italien und wurde somit der Premierensieger beim Torball-Nationen-Cup.

Bei den Frauen gingen vier Nationalteams an den Start. Hier spielten Frankreich, die Schweiz und zwei Teams aus Deutschland (wiederum Team A und Team B) um den Turniersieg. Der Spielmodus war gleich dem des Männerturniers. Nach den Gruppenspielen belegte Team Deutschland A souverän Platz eins gefolgt von der Mannschaft aus Frankreich. Team Deutschland B beendete das Turnier auf dem dritten Platz und die Schweiz wurde Vierter. Im spannenden Finale setzten sich die Französinnen mit 4:2 gegen Team Deutschland A durch.

Das Feld beim Torball ist sieben Meter breit und 16 Meter lang. Über die gesamte Fläche sind in einer Höhe von 40 Zentimetern drei Leinen gespannt, unter denen der Ball durchgeworfen werden muss. Zudem gibt jeweils drei Matten in Nähe der Grundlinie, die den drei Spielern pro Mannschaft zur räumlichen Orientierung dienen. Ziel ist es, möglichst viele Bälle ins Tor des gegnerischen Teams zu schleudern. Das Tor wiederum ist 1,30 Meter hoch und zieht sich über die gesamte Grundlinie.

Der erste Nationen-Cup in Steinbach soll der Auftakt einer regelmäßigen Wettkampfserie für Nationalteams in der Sportart Blindentorball sein, planen die Veranstalter der Abteilung Torball im deutschen Behindertensportverband (DBS). Jürgen Becker, Vorsitzender der Abteilung Torball im DBS, erläutert die Intention, die hinter der Durchführung des Nationen-Cups steht: "Schaut man sich die Aktivitäten des Komitees an, das beim Weltverband IBSA für den Torballsport zuständig ist, bietet sich ein Trauerspiel. Hier müssen wir uns unbedingt auf der Ebene der nationalen Verbände vernetzen und dafür sorgen, dass der Torballsport auch international wieder auf gesunde Füße gestellt wird." "Nachdem wir in den vergangenen Jahren auf nationaler Ebene unser Wettkampfsystem grundlegend reformiert haben, wollen wir mit der Etablierung des Nationen-Cups nun auch international ein Zeichen setzen", ergänzt Astrid Weidner, die stellvertretende Abteilungsvorsitzende der Abteilung Torball. (red)

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