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Kräftemessen in der Hauptstadt
Ein bärenstarkes Team: Emely Kölmel, Marie Scholz, Rik Tausend, Joelina Fichtner, Julia Kusserow und Cheftrainer Christian Hensel (von links). Foto: Tausend
09.06.2018 - 00:00 Uhr
Auch wenn es für eine Medaille nicht ganz gereicht hat - die fünf Athleten des Schwimmteams TV Bühl, die sich mit den Besten ihres jeweiligen Jahrgangs bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin messen durften, blicken auf eine mehr als erfolgreiche Woche zurück: Vier Finalteilnahmen, fünfzehn neue persönliche Bestzeiten und jede Menge gute Platzierungen bringen die Schwimmer und Cheftrainer Christian Hensel aus der Hauptstadt nach Bühl zurück.

Ganz vorn im Reigen der deutschen Nachwuchsschwimmerinnen mischte Marie Scholz (Jahrgang 2005) mit. Sie erreichte dreimal einen Finallauf der schnellsten acht Schwimmerinnen ihres Jahrgangs und zeigte, dass mit ihr vor allem auf den kurzen Strecken immer mehr zu rechnen ist. Über 100 Meter Freistil blieb die Uhr nach dem Vorlauf bei 1:01,74 Minuten stehen und die Bühlerin qualifizierte sich als Achtplatzierte für den Finallauf. Hier unterbot sie ihre neue Bestzeit nochmals um mehr als eine Sekunde und wurde in 1:00,40 Minuten Vierte. Auch über die 50 Meter Freistildistanz gelang ihr ein vierter Platz im Finale in 27,89 Sekunden, die ersehnte Medaille verpasste sie hier um gerade mal zwei Hundertstel Sekunden. Damit noch nicht genug: Über 50 Meter Rücken setzte sie ihre Topleistungen fort und katapultierte sich mit 32,24 Sekunden im Finallauf noch auf Platz sechs. Über 100 Meter Rücken schlug Scholz in neuer Bestzeit als Elfte an, über 200 Meter Rücken wurde sie 23.

Emely Kölmel (2003) ging in Berlin über 50 Meter, 100 Meter und 200 Meter Brust an den Start. Gleich am ersten Wettkampftag, zog sie mit 1:16,35 Minuten ins Finale über 100 Meter Brust ein. Dort bestätigte sie ihre neue Bestzeit aus dem Vorlauf und wurde mit einem guten achten Platz belohnt. Über 50 Meter Brust schaffte Kölmel in 35,09 Sekunden nochmals eine Top-Ten-Platzierung in neuer Bestzeit, über 200 Meter Brust wurde sie mit dem zwölften Rang belohnt.

Mit Julia Kusserow und Joelina Fichtner (beide 2004) hatten sich noch zwei weitere Schwimmerinnen für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren können. Kusserow zeigte dabei ihre Stärke über die gesamten Rückenstrecken. Über 200 Meter (2:30,50 Minuten) und 100 Meter Rücken (1:09,56 Minuten) schlug sie jeweils in neuer persönlicher Bestzeit an, über 50 Meter Rücken (33,23 Sekunden) verpasste sie diese nur knapp.

Mit Volldampf brachte auch Joelina Fichtner ihren Lauf ins Wasser. Sie hatte sich als Sprintspezialistin für die 50 Meter Bruststrecke qualifiziert und griff am Mittwoch ins Wettkampfgeschehen ein. Nach 35,75 Sekunden blieb die Uhr für sie stehen und zeigte eine persönliche Verbesserung von fast einer halben Sekunde. Damit belegte sie Rang 13 in einem starken Teilnehmerfeld.

Einziger männlicher Starter des Schwimmteams war Rik Tausend (2004), der sich für die längeren Distanzen 400 Meter, 800 Meter und 1500 Meter Freistil an den Start begab. Zunächst durfte er über die 800 Meter auf die Strecke. In einem rasanten Rennen verbesserte er seine eigene Bestmarke um fast zwanzig Sekunden und schlug nach 9:19,79 Minuten an. Das sicherte ihm Platz elf und gab Aufwind für die 1500 Meter am Folgetag, an dem er seine alte Bestzeit pulverisierte und nach 17:50,71 Minuten 23 Sekunden schneller als je zuvor anschlug, was Rang 13 für ihn bedeutete. Über die 400 Meter Freistil hatte der 14-Jährige sein Pulver schon etwas verschossen und er verpasste eine neue Bestzeit.

Trainer Christian Hensel blickt dem Rest der Saison gelassen entgegen, freut sich jedoch auf das nächste Großereignis: das Bühler Schwimm-Meeting, das am 30. Juni im Schwarzwaldbad stattfinden wird und das es nun auf Hochtouren vorzubereiten gilt. (red)

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