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Der doppelte Abschied droht
Jonas Knobelspies (links) hat gegen Stegen eine große Chance vergeben. Heute gilt es, letzte Kräfte zu mobilisieren. Foto: toto
13.06.2018 - 06:34 Uhr
Von Michael Ihringer

Natürlich muss er die Situation als Trainer so sehen: "Wir sind noch im Rennen, alles ist offen", sagte Michael Santoro nach dem 1:1 des Landesligisten SV Bühlertal im ersten Aufstiegsspiel zur Verbandsliga im Duell gegen Rot-Weiß Stegen am Sonntag.

Die Wahrscheinlichkeit ist dennoch groß, dass Santoro heute Abend (19 Uhr) nach dem Abpfiff des zweiten Vizemeister-Vergleichs, diesmal mit der Reservemannschaft des FC Villingen aus der Staffel 3, enttäuscht ein letztes Mal von der Bühlertäler Bank aufsteht und sich von seinen Schützlingen in der Kabine mit tröstenden Worten verabschieden wird. Bekanntlich betreut er heute letztmals die Kicker vom Mittelberg. Siegen und damit weiter hoffen oder scheitern lauten die Optionen. Letzteres hieße dann auch Abschied nehmen vom schon vor Saisonbeginn klar ausgegebenen Ziel, nach nur einem Jahr wieder auf die Schnelle in die Verbandsliga zurückzukehren.

Noch, und das sei hier auch angemerkt, ist nicht alles verloren nach dem Remis gegen Rot-Weiß Stegen. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt auch SVB-Vorsitzender Norbert Welle. Doch mit einem Heimsieg zu starten, hätte den Kickern vom Mittelberg doch eine gänzlich angenehmere Ausgangsposition verschafft.

Die Villinger Reserve hat noch nicht in den Dreikampf eingegriffen und gilt dennoch als sehr stark. Was nicht zuletzt daran liegt, dass der Gastgeber sich aufgrund der U-23-Regelung bei Bedarf auch im Oberliga-Kader bedienen kann.

"Es ist schon kurios, dass wir vor einem Jahr noch gegen deren erste Mannschaft spielten", erinnert SVB-Geschäftsführer Tobias Wolf an die Verbandsliga-Duelle gegen die 08-Erste, die aus Bühlertäler Sicht auf dem Mittelberg 1:1 und in Villingen 0:4 endeten. "Die machen eine sehr gute Jugendarbeit", verweist Wolf auf den großen Fundus an Talenten mit Perspektive. Die Staffel 3 schloss der FC 08 mit der besten Defensive bei einem Torverhältnis von 81:28 ab. Sowohl offensiv als auch defensiv ist der Gegner also stark.

Möglicherweise könnte es den Mittelberglern aber in die Karten spielen, dass die Villinger "Erste" im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga in Pirmasens gescheitert ist. "Man hört die wildesten Gerüchte, nachdem sie nicht aufgestiegen sind. So zum Beispiel auch, dass sie die zweite Mannschaft dann auch nicht hochziehen wollen", kann auch Welle nur spekulieren. Fakt ist, dass man die Hausaufgabe gegen Stegen besser hätte lösen können und müssen. Welle: "Ich verstand nicht, warum wir in der zweiten Halbzeit so passiv waren. Und Jonas Knobelspies muss einfach das 2:0 machen."

Wie zu befürchten war, hat sich die Absenz der gesperrten Patrick Hörth und Sebastian Keller nicht als förderlich für die Bühlertäler erwiesen, gerade Führungsfigur Keller konnte nicht ersetzt werden. Und in Villingen kann nur Hörth wieder mitwirken, da Keller nach seiner Roten Karte gegen Sinzheim für zwei Spiele gesperrt worden war.

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