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Spannung bis zum Schlusspfiff
Sezer Ergün (vorne) und der VFB Gaggenau brauchen im Rückspiel gegen Sasbachwalden mindestens zwei Tore, um den Aufstieg in die Bezirksliga noch zu erreichen. Foto: av/fuv
15.06.2018 - 00:00 Uhr
Von Christian Rapp

Während Manuel Neuer, Thomas Müller und Co. am Sonntag gegen Mexiko in die Mission Titelverteidigung starten, haben noch vier Mannschaften im Bezirk am Wochenende ein anderes Ziel fest im Blick - und zwar den Aufstieg. Während sich der VFB Gaggenau und der SV Sasbachwalden um das Ticket für die Bezirksliga balgen, wollen die SG Stollhofen/Söllingen und der FV Rauental bereits morgen schon das Entkommen aus der B-Klasse feiern.

Christian Schweiger fühlt sich an das vergangene Jahr erinnert. Genauer an den vergangenen Sommer, als sein SVS auch das Relegations-Hinspiel, damals um den Aufstieg in die A-Klasse, auf heimischen Geläuf gewann. Während sich die Schweiger-Elf vor zwölf Monaten ein munteres Scheibenschießen (4:3) gegen Bietigheim lieferte, war am vergangenen Sonntag gegen die Murgtäler eher Magerkost angesagt, jedoch eine extrem effektive. Eine richtige Chance, ein Tor - 1:0 lautete das Endresultat. "Fußball ist ein Ergebnissport, von daher nehmen wir den Sieg gerne mit", sagt Schweiger, der mit dem Auftritt seiner Elf jedoch nicht gänzlich zufrieden war: "Wir haben recht nervös gespielt, Gaggenau hatte leichte Vorteile. Wir müssen am Sonntag sicherlich nochmal eine Schippe drauflegen und uns steigern, sonst wird es eng."

Wichtig sei es gewesen, so der SVS-Coach, dass man ohne Gegentor blieb. "Ein Tor am Sonntag wäre natürlich überragend für uns. Wir werden sicherlich nicht auf 0:0 spielen", so Schweiger, der immer noch total bewegt ist von der Kulisse beim Heimspiel. "Was unsere zweite Mannschaft auf die Beine gestellt hat, die Choreographie, die Unterstützung - das hat uns schon getragen." Gleiches erwartet er auch beim Gastspiel im Murgtal. "Wir reisen mit drei Fanbussen an. Hoffentlich haben wir nach den entscheidenden 90 Minuten auch was zu feiern. Zur Not würde ich auch eine Nullnummer nehmen", erklärt der Coach, wohlwissend, dass auch damals in Bietigheim kein Tor fiel und die Aufstiegsparty so steigen konnte.

Ein 0:0 wird sein Gaggenauer Pendant Rolf Krieg sicherlich nicht unterschreiben, der auch einige Tage nach der Hinspiel-Niederlage immer noch mit dem Zustandekommen hadert. "Wir haben den Standard schlecht verteidigt. Wegen einer Situation verlieren wir das Spiel und rennen jetzt einem Tor hinterher. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst", sagt Krieg. Sein Team müsse sich steigern, um den Aufstieg noch zu erreichen. Ein Verpassen wäre nach dem Stotterstart und der anschließenden Aufholjagd "sehr schmerzhaft", so Krieg. Es wird also ein Krimi im altehrwürdigen Traischbachstadion, weshalb Krieg und Trainerkollege Hinh Ung auf eine angemessene Kulisse hoffen: "Es geht um den Aufstieg in die Bezirksliga. Beide Teams haben es verdient, dass einige Zuschauer kommen, auch wenn kurz danach das Deutschlandspiel ist."

Das Spiel von Jogis Jungs können sowohl Benjamin Ernst und Patrick Baumstark entspannt anschauen - wenngleich einer von beiden sicherlich noch mit einem Kater von der vorherigen Aufstiegsfeier. "Das Gegentor schmerzt immer noch etwas. Wir haben nach dem 2:0 verpasst nachzulegen, nach der Roten Karte für uns, hätte es aber auch anders laufen können. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagt FVR-Trainer Baumstark über den 2:1-Sieg, der morgen ein klassisches 50:50-Spiel erwartet. Zudem kann der FVR-Coach wieder auf Maximilian Stebel und Christopher Cantu zurückgreifen kann.

"Wir haben schwer ins Spiel gefunden, waren etwas nervös", blickt der SG-Trainer zurück. Für die entscheidende Partie erwartet Ernst einen "defensiv eingestellten Gegner". Daher müsse sein Team die Balance zwischen Angriff und Verteidigung finden. "Wir dürfen nicht früh in einen Konter laufen", sagt Ernst, der von einer "kontrollierten Offensive" spricht. "Mit dem Hexenkessel im Rücken, wollen wir den Aufstieg klar machen."

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