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Kein einziger Abgang
Neue Kicker, altbekannte Verantwortliche: Torwarttrainer Detlef Flaam, Darwin Sabando, Gregor Wachter, Coach Alexander Hassenstein, Sportvorstand Stefan Voppichler (hinten von links); Nestor Aze, Nico Kosic, Fahad Galiwango (vorne von links).  Foto: toto
02.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Moritz Hirn

Sind Fußballer mit dem Status quo unzufrieden, stimmen sie meist mit den Füßen ab. Vielerorts ist die Liste mit Abgängen folglich lang. Nicht so beim VfB Bühl: Der Verein aus der Zwetschgenstadt verzeichnet nicht einen einzigen Abgang - für einen ambitionierten Landesligisten durchaus eine Seltenheit. Unter anderem aus diesem Grund strahlten die Verantwortlichen des VfB bei der gestrigen Kadervorstellung im Hägenichstadion mit der Sonne um die Wette.

"Das ist ein klares Zeichen, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen", kommentierte Stefan Voppichler die geringe Fluktuation und wertete die Zustimmungswerte als "Bestätigung unserer Arbeit". Dabei dachte der Sportvorstand des VfB in erster Linie an Trainer Alexander Hassenstein. "Er tut uns gut", betont Voppichler. Und auch der Gelobte selbst, der nach seinem ersten, zehnjährigen Engagement in Bühl, bereits wieder in die zweite Saison mit dem VfB geht, bewertet den fehlenden Aderlass durchweg positiv, schließlich kann er auf eine intakte und eingespielte Mannschaft bauen. "Das macht das Arbeiten leichter", so Hassenstein, der auf zweifelhaftes Teambuilding in irgendwelchen Hochseilgärten verzichten kann. Ohnehin findet der VfB-Coach: "Die beste Teambuilding-Maßnahme ist Erfolg!"

Insofern konnte Hassenstein, der den Beinahe-Absteiger in der vergangenen Saison mit nahezu demselben Personal zu einem Topteam geformt hat, das am Ende den dritten Tabellenplatz belegte, ziemlich entspannt wirken. In der kommenden Runde dürfte ihm die Arbeit noch ein ganzes Stück leichter fallen. Der Grund heißt Benjamin Göhringer. Mit seiner geballten Oberliga-Erfahrung - vor allem beim Offenburger FV - soll der Mittelfeldspieler, der gestern beim offiziellen Aufgalopp krankheitsbedingt verhindert war, nicht nur auf dem Platz zur Führungsfigur werden (Hassenstein: "Das hat uns im vergangenen Jahr etwas gefehlt."), sondern den Coach auch als Co-Trainer unterstützen.

Bisher war Hassenstein im Training eher Alleinunterhalter - bis hin zum Bälle einsammeln hinterm Tor. Mit Göhringer an seiner Seite, den er beim Kehler FV schätzen gelernt hat und dessen "enormes Fachwissen" er lobt, hat er nun noch mehr Zeit, seine Akteure zu beobachten und das Gesehene zu bewerten. In den kommenden Einheiten stehen dabei vor allem die weiteren Neuzugänge Gregor Wachter, Nestor Aze und Nico Kosic im Fokus (siehe auch Text nächste Seite). Während Darwin Sarbando bereits in der Rückrunde sein Können bewiesen hat, steht Fahad Galiwango - einst Mitglied der ugandischen U17 - erst in der Rückrunde dauerhaft zur Verfügung.

Apropos Rückrunde: In der zweiten Halbserie der vergangenen Saison hat der VfB unnötig einige Punkte liegengelassen. Da die Bühler auch in diesem Jahr vorne mitmischen wollen - Hassenstein strebt die Plätze eins bis fünf an -, muss noch konstanter gepunktet werden. Leicht wird das sicher nicht. "Die Landesliga ist richtig stark", findet auch Hassenstein angesichts der zwei Verbandsliga-Absteiger Stadelhofen und Hofstetten sowie des extrem ambitionierten Aufsteigers FV Langenwinkel. Nicht zu vergessen der Erzrivale SV Bühlertal. Insofern baut auch Vorstand Voppichler keinen großen Ergebnisdruck auf, betont allerdings, dass mittelfristig auch wieder Verbandsliga-Fußball im Bühler Hägenich zu sehen sein soll.

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