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Klaus Wallner als Vorsitzender wiedergewählt
Funktionärs-Prominenz in Rauental: Die beiden Verbandsvertreter Thilo Gibs, Alexander Heißler und der wiedergewählte Bezirksvorsitzende Klaus Wallner (von links).  Foto: Drexler
10.07.2018 - 00:00 Uhr
Beim Tischtennis-Bezirkstag des Bezirks Rastatt/Baden-Baden wurde der bisherige Bezirksvorsitzende Klaus Wallner von der Spvgg Ottenau einstimmig in seinem Amt wiedergewählt. In einer harmonisch geführten Sitzung mit vielen Ehrungen wurden alle Ressortleiter und der gesamte Bezirksbeirat einstimmig im Amt bestätigt. Neue Amtsträger wurden in den Ressorts "stellvertretender Leiter Jugendsport" mit Stephanie Kuhn (TTG Ötigheim) und im Ressort "Beauftragter Breitensport" mit Andreas Herrmann (TTV Muggensturm) gefunden. Keine Veränderungen gab es bei den Spielleitern, die allesamt für zwei Jahre wiedergewählt wurden.

Nach Rauental waren mit dem Vizepräsidenten des Südbadischen Tischtennis-Verbands (SBTTV) Thilo Gibs und dem Vizepräsidenten Jugendsport Alexander Heißler, der auch als Wahlleiter fungierte, zwei Vertreter aus dem Verband gekommen. Gibs informierte in einem Vortrag über das Thema Datenschutz, Heißler gab einen Überblick über den aktuellen Stand zur Fusion der drei Verbände Baden, Südbaden und Württemberg Hohenzollern. Eine Satzung liegt bereits vor, ebenso wie der Entwurf eines Verschmelzungsvertrags. Demnach sollen die Bezirke erhalten bleiben, es entstehen sechs Regionen. Neu geregelt wird die Durchführung von Ranglisten, Qualifikationen und Mannschaftsmeisterschaften. Auch im Spielklassenaufbau bis zu den Verbandsligen soll es ab Juli 2020 eine neue Aufteilung geben. Geplant sind insgesamt 30 Bezirke, die in Nord und Süd aufgeteilt werden. Aus den sechs Regionen soll je ein Vertreter dem Seniorenausschuss angehören, Führungsseminare sollen alle zwei Jahre stattfinden. Das Sportentwicklungsbudget soll von bislang 25000 € auf 75000 € Euro erhöht werden.

Hauptarbeit bleibt die Erstellung der neuen Wettspielordnung (WO), die ab 2020 gültig sein soll. Hier sind große Teile bereits formuliert. Ein gemischter Spielbetrieb (Frauen und Männer) sowie Spielgemeinschaften sollen künftig erlaubt sein. Aufgelöst werden die Bezirksschiedsgerichte, die Öffentlichkeitsarbeit bleibt wie bisher bestehen, ebenso die Bezirksmitarbeiter. Die 51 anwesenden Delegierten aus 26 Vereinen - ein Verein fehlte - empfanden den Vortrag als sehr informativ.

Beim Bericht der Beauftragten für den Seniorensport, Karin Barthlott (Rastatter TTC), wurde bemängelt, dass weder eine südbadische Rangliste noch eine Einzelmeisterschaft zustande kam. Bei den baden-württembergischen Einzelmeisterschaften nahm lediglich Bettina Seiser vom TTC Iffezheim teil, die sich durch die QTTR-Punkte ihr Ticket gesichert hatte. Bei den Mannschaftsmeisterschaften belegte ein Frauenteam des TV Weisenbach den vierten Platz. Der Wunsch nach zumindest einer südbadischen Veranstaltung wurde geäußert, hierfür würde aus Kostengründen sicherlich auch eine kleinere Sporthalle ausreichend sein. Ein unüberhörbarer Weckruf an den Ressortleiter des Verbands.

Der Antrag auf die Einführung von Spielgemeinschaften in den Frauen- und Männerligen des Bezirks wird an den Vizepräsidenten Sport des SBTTV, Klaus Scherzinger, eingereicht. Der Vorschlag auf die Einführung von Vierer-Mannschaften in der C-Klasse wurde mehrheitlich abgelehnt. Angenommen wurde der Antrag des TTV Muckenschopf, dass die Pokalendspiele auf einen Freitagabend gelegt werden sollen, um eine Konfrontation mit der Spielrunde zu vermeiden. Die nächsten Pokalendspiele finden am 12. April 2019 statt, als Ausrichter wurde der TV Bühl bestimmt.

Eine Neuerung ist für die Durchführung der Bezirksmeisterschaften in Planung. Allgemein wird über die jährlich zurückgehenden Teilnehmerzahlen geklagt. Nun soll mit Austragungsmodus nach dem "Schweizer System" das Turnier wieder an Attraktivität gewinnen. Längere Wartezeiten zwischen den Spielen würden vermieden, alle Spieler kämen in den Genuss von mehr Partien.

Keine Probleme gab es bei der Spielklasseneinteilung: Dem Wunsch des TV Bühl II auf die Aufnahme in die Kreisklasse A wurde entsprochen, Mangels Meldungen wurden die Frauen-Spielklassen Bezirksliga (sechs Meldungen) und Kreisklasse A (vier Meldungen) in eine Zehner-Staffel zusammengelegt. (ti)

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